Die Integrationsmacher:innen

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Projekt Integrationsmacher:innen

Über das Projekt

Das Programm Integrationsmacher:innen stärkt Integrationsarbeit in Kommunen, indem Lösungen vor Ort entwickelt, erprobt und langfristig verankert werden. Das Programm verbindet drei Säulen:

  • Projektarbeit in Kommunen: Unsere Partnerorganisation Lokalprojekte bringt „Macher:innen“ – Menschen, die aus der Wirtschaft oder anderen Bereichen kommen – in insgesamt neun Kommunalverwaltungen in Deutschland. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden vor Ort entwickeln und erproben sie konkrete Projekte in der Integrationsarbeit vor Ort: Es geht beispielweise um verbesserten Zugang Zugewanderter zu Verwaltungsleistungen, um den Abbau bürokratischer Hürden oder den wirksamen Einsatz digitaler Tools in der Integrationsarbeit.  
  • Gezielte Qualifizierung von Fach- und Führungskräften: Das Changemaker-Programm ist Teil des Projekts und richtet sich an engagierte Fach- und Führungskräfte aus der kommunalen Integrationsarbeit. Sie kommen in bundesweiten Kohorten zusammen und bekommen von erfahrenen Trainer:innen Methoden und Werkzeuge an die Hand, um Innovations- und Transformationsprozesse im Verwaltungsalltag strukturiert zu gestalten und umzusetzen. Es entsteht ein Netzwerk, das individuelle Kompetenzen stärkt und gemeinsames Lernen fördert.
  • Skalierung erfolgreicher Ansätze: In der dritten Säule werden die entwickelten Ansätze systematisch aufbereitet und gezielt an Entscheidungsträger:innen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene kommuniziert. 

Durch diese Kombination aus Praxisprojekten, Qualifizierung und strategischer Verbreitung trägt das Programm dazu bei, Integration in Kommunen einfacher, digitaler und wirksamer zu gestalten. Das stärkt Vertrauen in Kommunalverwaltungen und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. 

Warum machen wir das Projekt?

Die Kommunalverwaltung ist einer der zentralen Orte, an denen staatliches Handeln für Menschen im Alltag erlebbar ist. Doch Kommunen stehen seit Jahren unter hohem Druck: Migration und demografische Veränderungen treffen auf angespannte Verwaltungsstrukturen, Fachkräftemangel und wachsende Erwartungen an staatliche Leistungsfähigkeit. Integration entscheidet sich maßgeblich auf der kommunalen Ebene, da hier der Erstkontakt zwischen Zugewanderten und staatlichen Institutionen stattfindet und Teilhabe ermöglicht oder verhindert wird. Das Projekt Integrationsmacher:innen schafft Experimentierräume, in denen neue Formen der Zusammenarbeit, digitale Lösungen und partizipative Ansätze erprobt werden können.  

Was wollen wir mit dem Projekt erreichen?

Ziel des Projekts ist es, kommunale Integrationsarbeit effizienter, resilienter und zukunftsfähiger zu gestalten. Integration wird dort verbessert, wo sie im Alltag direkt erlebbar ist: in den Prozessen, Angeboten und Interaktionen der Kommunalverwaltung mit Zugewanderten und der lokalen Gesellschaft.  

In den beteiligten Kommunen entstehen konkrete, praxisnahe Lösungen, die Herausforderungen der Integrationsarbeit adressieren. Alle Projekte entstehen aus der Praxis für die Praxis und sind so angelegt, dass sie nach dem Projektzeitraum weitergeführt und auf andere Kommunen übertragen werden können.

Wie funktioniert das Projekt?

Die Förderung bezieht sich auf zwei aufeinander aufbauende Projektkohorten sowie ein Changemaker-Programm.  

Für die Projektkohorten können sich Kommunen deutschlandweit mit ihren integrationsbezogenen Herausforderungen bewerben. Anschließend erfolgt ein gezieltes Matching zwischen einem Projektteam innerhalb der jeweiligen Kommune und einer externen Macher:in, deren Kompetenzen zur jeweiligen Aufgabenstellung passen. Während der Umsetzungsphase gibt es ein Begleitprogramm, das von unserer Partnerorganisation Lokalprojekte konzipiert wurde. Der gesamte Prozess wird systematisch evaluiert, um Lernerfahrungen, Wirkungen und Übertragbarkeit zu sichern.

Parallel zu den Projektkohorten wird ein Changemaker-Programm für engagierte Verwaltungsakteure umgesetzt. Das Programm besteht aus drei Präsenzveranstaltungen, die durch Online-basierte, transformative Learning Circles ergänzt werden. Diese Kombination ermöglicht sowohl intensiven persönlichen Austausch als auch kontinuierliche Lern- und Reflexionsprozesse im Arbeitsalltag.  

Die beteiligten Kommunen

In der ersten Projektkohorte setzen fünf Kommunen die Projekte um: Der Burgenlandkreis, Kalletal, Stralsund, Torgau und Pforzheim. Die zweite Kohorte umfasst drei Kommunen: Karlsruhe, Freiburg und Salzwedel. Parallel läuft das bundesweite Changemaker-Programm, das engagierte Verwaltungsmitarbeitende aus unterschiedlichen Kommunen zusammenbringt.  

Mehr erfahren

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf der Webseite unserer Partnerorganisation:

Ihre Ansprechpartner:innen

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Volker Nüske

Senior Projektmanager

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Dr. Christine Prokop

Geschäftsführerin

Lokalprojekte

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Romy Marquart

Projektmanagerin

Lokalprojekte

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Joscha Wendland

Projektmanager

Robert Bosch Stiftung

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Dustin Savarino

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Carolina Leersch

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