Zukunftsbilder Migration
Über das Projekt
Menschen aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Zivilgesellschaft kommen in Zukunftslaboren zusammen und entwerfen gemeinsam Zukunftsbilder, wie sich Migration in den kommenden Jahrzehnten entwickeln und als gesellschaftliches Potential besser gestaltet werden könnte. Mit Methoden der Zukunftsforschung entstehen Bilder, die gesellschaftliche Debatten inspirieren. Sie sollen uns helfen, Migration nicht vordergründig als Problem zu begreifen, sondern als Entwicklungsmöglichkeit, die wir konstruktiv(er) verhandeln können.
Die Zukunftsbilder werden von Künstler:innen mithilfe künstlicher Intelligenz visualisiert. Die Workshops finden an insgesamt vier Orten auf vier Kontinenten statt: Berlin und Accra 2026, Singapur und Toronto 2027.
Warum fördern wir das Projekt?
Migration wird zunehmend als Problem wahrgenommen. Dabei verlieren wir den Blick auf die tatsächlichen Zahlen, Daten und Fakten zu Migration. Mit diesem Projekt wollen wir Menschen in ungewöhnlichen Konstellationen in den Austausch bringen und gemeinsam Zukunftsszenarien zu Migration entwickeln lassen.
Was wollen wir erreichen?
Ziel des Projekts ist es, mithilfe von Kreativität und neuen Begegnungen Zukunftsbilder zu entwickeln, die das Potential von Migration für unsere Gesellschaften aufzeigen. Diese können uns helfen, Wege aufzuzeigen, wie wir Migration konstruktiv(er) gestalten können.
Wie läuft das Projekt ab?
Im Rahmen des Projekts finden vier mehrtägige Zukunftslaboren auf vier Kontinenten statt: 2026 in Berlin und Accra, 2027 in Singapur und Toronto. Menschen mit verschiedenen Hintergründen, Biografien und Bezügen zu Migration aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kunst werden eingeladen, teilzunehmen.
Die Zukunftslabore werden jeweils mit lokalen Partner:innen durchgeführt. Das erste Zukunftslabor wird von Migration Matters, dem Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und dem Futurium durchgeführt. Weitere Partner:innen sind u.a. CERC Migration, Toronto Metropolitan University, Aga Khan Museum, Toronto, Asia Research Institute, National University of Singapore, Centre for Migration Studies, University of Ghana und das Goethe-Institut.
Mehr erfahren
Weitere Informationen über das Projekt lesen Sie auf der Website unseres Partners Migration Matters e.V.
Ihre Ansprechpartner:innen
Joscha Wendland
Projektmanager
Robert Bosch Stiftung
Bernadette Klausberger
Projektleitung Zukunftsbilder Migration
Migration Matters e.V.