StaF: Mentoringprogramm zur Stärkung der sozialen Teilhabe ausländischer Pflegefachkräfte

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Über das Projekt

Der Fachkräftemangel im Gesundheits- und Pflegebereich stellt eine besondere Herausforderung dar. Wir wollen die soziale Teilhabe von neuzugewanderten Pflegekräften stärken. Bislang beschränken sich Integrationsangebote auf das direkte Arbeitsumfeld, andere Lebensbereiche geraten aus dem Blick. Das StaF-Projekt leistet hier einen Beitrag zur gelingenden sozialen Integration neuzugewanderter Pflegefachkräfte am Arbeits- und Wohnort. 

Der Themenbereich Einwanderungsgesellschaft der Robert Bosch Stiftung und das Robert Bosch Center for Innovative Health haben sich zusammengetan, um mit dem Partner Entwicklungswerk Baden-Württemberg ein neues Mentoring-Programm umzusetzen. Ziel ist es, Pflegekräfte nach ihrer Einwanderung dabei zu unterstützen, in der neuen Umgebung Kontakte zu knüpfen, ihren Hobbies nachzugehen oder ihr soziales Engagement fortzusetzen.  

Geschulte Mentor:innen eröffnen an den zehn Modellstandorten ihren Mentees beteiligungsorientiert Wege in die lokale Engagementlandschaft. Sie werden für ein freiwilliges Engagement in einem Bereich eigener Wahl begeistert. Das Projekt trägt auch zur interkulturellen Öffnung der teilnehmenden etablierten Organisationen im Gesundheitswesen bei. Außerdem stärkt das Projekt die soziale Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte in der Einwanderungsgesellschaft. 

Warum machen wir das Programm?

Aufgrund des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen und Pflegebereich haben es neuzugewanderte Fachkräfte neben sprachlichen Unsicherheiten auch mit hohem Erwartungsdruck am Arbeitsplatz zu tun. Solche Faktoren erschweren bei neuzugewanderten Pflegekräften das Ankommen in der deutschen Gesellschaft. Da die berufliche Integration zumeist im Vordergrund steht, werden Kontakte zur deutschen Bevölkerung außerhalb ihrer Arbeitswelt kaum oder gar nicht geknüpft. Dies führt dazu, dass viele Zugwanderte in eigenen Communities bleiben.

Was wollen wir erreichen?

Mit Hilfe von Mentor:innen bekommen neuzugewanderte Pflegefachkräfte die Möglichkeit, sich an ihren Wohn- und Arbeitsorten zu engagieren. Die Teilnehmer:innen unterstützen sich gegenseitig, lernen voneinander und möchten persönlich wachsen. Dadurch entsteht eine starke Gemeinschaft, in der sie sich gegenseitig inspirieren und unterstützen. Die konkrete Ausgestaltung der Mentoring-Mentee-Beziehung den Teilnehmenden selbst überlassen und orientiert sich an den Bedürfnissen der Mentees. Grundlagen der Beziehung sind Freiwilligkeit und Vertraulichkeit.

Wie funktioniert das Programm?

Die Mentees lernen von den Erfahrungen und dem Fachwissen der Mentor:innen, während die Mentor:innen  ihre Kompetenzen stärken und ihr Wissen weitergeben können. Im Rahmen des Mentorings können sich die  Mentees frei über ihr Engagement, ihre (persönlichen) Ziele, Herausforderungen und Fragen austauschen. Die Mentor:innen leiten gezielt an, geben Feedback und Ratschläge, um den Mentees bei ihrer Weiterentwicklung und sozialen Einbindung zu helfen. Regelmäßige Treffen, Workshops und Networking-Veranstaltungen rahmen das Programm und schaffen Gelegenheiten für Austausch und Vernetzung. Mentor:innen werden in einem ersten Schritt über ihre Arbeitgeber angesprochen und für ihre zukünftigen Aufgaben geschult. In einem zweiten Schritt können sich Mentees für das „StaF“-Programm bewerben.

An wen richtet sich das Programm?

Mentor:innen: Zugewanderte Pflegefachpersonen, die ihre Erfahrungen weitergeben möchten.
Mentees: Neuzugewanderte Pflegefachpersonen, die sich ehrenamtlich sozial engagieren möchten.
Arbeitgeber: um das Programm innerhalb ihrer Institutionen bekannt zu machen.
Vereine und zivilgesellschaftliche Akteur:innen: Orte des lokalen Engagements der Fachkräfte
 

Wo findet das Programm statt? 

Baden-Württemberg: Stuttgart, Freiburg, Landkreis Rastatt, Kinzigtal (Ortenaukreis), Balingen, Ravensburg, Schwäbisch-Gmünd, Mosbach.
Nordrhein-Westfalen: Köln, Wuppertal.

Auftakt des Mentoringprogramms im Dezember 2023

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    Mentee des Mentoring-Programms zur Stärkung der Teilhabe ausländischer Pflegekräfte
    Zum Auftakt des Mentoringprogramms zur Stärkung der Teilhabe ausländischer Pflegekräfte kamen rund 50 Teilnehmende aus verschiedenen Branchen in die Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. Im Mittelpunkt natürlich: die jungen Pflegekräfte.
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    Basri Askin, Geschäftsführer Entwicklungswerk für soziale Bildung und Innovation
    Basri Askin, der Geschäftsführer Entwicklungswerk für soziale Bildung und Innovation, sprach über die Ziele des Projekts.
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    Mentorin und Mentee des Mentoringprogramms zur Stärkung der sozialen Teilhabe ausländischer Pflegekräfte
    Spannend an diesem Abend: das erste Live-Zusammentreffen von Mentoren und Mentee - und ihre Berichte über Herausforderungen und Wünsche an das Programm.
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    Susanne Melin vom Bosch Health Campus der Robert Bosch Stiftung
    Susanne Melin vom Robert Bosch Center for Innovative Health, das das Programm gemeinsam mit dem Team Einwanderungsgesellschaft der Robert Bosch Stiftung sowie dem Entwicklungsnetzwerk für soziale Bildung und Innovation in Baden-Württemberg umsetzt.
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    Mentor und Mentee des Mentorenprogramms zur Stärkung der sozialen Teilhabe ausländischer Pflegekräfte
    Die Kombination aus erfahrenen Mentor:innen, motivierten Mentees, innovativem Coaching-Ansatz und professioneller Begleitung durch Evaluationsexpert:innen verspricht einen nachhaltigen Einfluss auf die soziale und integrative Entwicklung und Teilhabe der Teilnehmenden zu haben – trotz ihres anspruchsvollen Berufs und Alltags.

Ihre Ansprechpartner:innen

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Dr. Ferdinand Mirbach

Senior Expert

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Kerstin Berr 2021

Kerstin Berr

Senior Projektmanagerin

Bosch Health Campus

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Basri Askin

Basri Askin

Geschäftsführer Entwicklungswerk für soziale Bildung und Innovation

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Beatric Rau

Bosch Health Campus

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