Durch lokale Führung zu nachhaltigem Frieden 

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Illustration mit Menschen, die symbolhaft Frieden schließen

 Unser Ziel ist es, Menschen und Organisationen zu stärken, die vor Ort mutig und ausdauernd für Veränderungen eintreten und dabei unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen.  

In Kürze

  • Die Robert Bosch Stiftung engagiert sich für lokale Friedensarbeit, um nachhaltig Frieden zu schaffen.
  • Wir arbeiten langfristig mit lokalen Partner:innen in Westafrika und Westasien zusammen.
  • Wir verbinden lokale Praxis mit der internationalen Debatte, um Netzwerke zu bilden und Wirkung zu verstärken. 

Einblicke & Wissen

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    „Für den Frieden gewinnen Klimaprognosen an Bedeutung“

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    Der Darbandikhan-Damm, 65 km südöstlich von Sulaymaniyah gelegen, wurde 1961 am Sirwan-Fluss gebaut, der im Zagros-Gebirge im Iran entspringt und südöstlich von Bagdad in den Tigris mündet.
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    Frieden im Jemen: Mutige Projekte trotz Sicherheitsrisiko

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    Die 50-jährige Randa Ghamloush prüft den privaten Wasser-Reservetank auf dem Dach ihres Wohnhauses. Er ist, wie so oft, leer. 
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    Wie Klimawandel und Konflikte zusammenhängen

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    Infografik-Teaser DE

Was wir verändern wollen

Kriege und gewaltsame Konflikte prägen heute das Leben von rund zwei Milliarden Menschen weltweit. Ihr Alltag ist von politischer Unsicherheit, knappen Ressourcen und gesundheitlichen Risiken bestimmt. Auch nach dem Ende eines Krieges kämpfen Gesellschaften oft jahrzehntelang mit dessen Folgen, was nicht selten zu neuen Eskalationen und Gewalt führt. Eine bessere und sichere Zukunft kann nur entstehen, wenn Friedensarbeit lokal ansetzt und nachhaltige Strukturen für ein friedliches Zusammenleben entwickelt.

Mit unserer globalen Arbeit sowie in unseren Schwerpunktregionen Westafrika und Westasien (Naher und Mittlerer Osten) unterstützen wir Individuen, Strukturen und Prozesse, die ein friedliches Miteinander und eine sichere Zukunft für alle anstreben und so nachhaltigen Frieden gestalten.

Wie wir wirken

1. Langfristige Partnerschaften: Wir fördern Programme und Organisationen über mehrere Jahre, um Vertrauen, Stabilität und lokale Wirksamkeit zu ermöglichen.

2. Lokale Gestaltungskraft stärken: Unsere Partner:innen entwickeln Lösungen selbst – wir unterstützen sie strukturell, organisatorisch und finanziell.

3. Wissen vernetzen: Wir verbinden Praxis und Forschung, ermöglichen Austausch und tragen Erkenntnisse in internationale Debatten. 

FAQ

Kurze Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Frieden.

Was schafft nachhaltigen Frieden?

Nachhaltiger Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg und Gewalt. Er basiert unter anderem auf Gerechtigkeit, dem Respekt vor Menschenrechten, stabilen gesellschaftlichen Strukturen, wirtschaftlicher Entwicklung sowie Dialog zwischen und Beteiligung von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Bei der Schaffung von Frieden übernehmen lokale Peacebuilder:innen eine entscheidende Rolle.

Wie funktionieren Peacebuilding-Initiativen?

Peacebuilding-Initiativen sind eine Vielzahl von Maßnahmen, die gemeinsam die Grundlage dafür schaffen, auf verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen ein Wiederaufflammen oder den Ausbruch von Gewalt und Konflikten zu verhindern. Dazu gehören Stabilisierung, Wiederaufbau und Versöhnung, aber auch die Bekämpfung von Konfliktursachen. Wesentlich ist dabei, die Menschen vor Ort in den Mittelpunkt zu stellen.

Welche Rolle spielen lokale Akteure bei der Schaffung von Frieden?

Lokale Akteure sind entscheidend bei der Schaffung von Frieden. Sie setzen die auf politischer Ebene geschlossenen Friedensabkommen auf lokaler Ebene und im Alltag der betroffenen Menschen um, indem sie vor Ort und gemeinsam mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen praktikable Lösungen erarbeiten. Wichtig ist daher, sie von Anfang an in umfassende Friedensbemühungen zu integrieren und sie in ihrer Arbeit zu stärken.

Wie können lokale Peacebuilder in ihrer Arbeit gestärkt werden?

Lokale Peacebuilder:innen können gestärkt werden, indem sie direkt und unmittelbar in Friedensprozesse und Peacebuilding einbezogen werden. Dies bedeutet auch, ihnen direkte und möglichst flexible finanzielle Unterstützung zu gewähren und die Organisationen und beteiligten Individuen zu stärken, beispielsweise über den Aufbau von Kapazitäten und Vernetzung. 

 Publikationen zum Thema

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    CarpoReport12

    Carpo Report - Energy Injustice and its Role for Environmental Peacebuilding

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    2023-09-29_Berghof-CCE_Cover

    Climate change effects on conflict dynamics in Iraq

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    Cover_ParticipatoryApproaches_800x800

    Participatory Approaches to Conflict, Climate Change and Environment

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    Rising Temperatures-Falling Resources

    Rising Temperatures, Falling Resources

Ihre Ansprechpartner:innen

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Patrick Steiner-Hirth

Teamleiter

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Kira Alber

Assistentin des Teams Frieden