Syrbanism – Klimagerechtigkeit beim Wiederaufbau in Syrien

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Über das Projekt

Die Region Westasien ist besonders vulnerabel für die Folgen des Klimawandels, den daraus resultierenden Temperaturanstiegen und veränderten Niederschlagsmengen. Deswegen unterstützen wir Syrbanism, eine von syrischen Frauen geführte Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Klimabewusstsein und Umweltgerechtigkeit in Wiederaufbauprogramme in Syrien zu integrieren. Der Klimawandel war einer der Haupttreiber für den Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs, und die Auswirkungen haben auch weiterhin einen starken Einfluss auf Syrien. Marginalisierte Regionen und von Konflikten betroffene Gebiete sind überproportional von Umweltverschmutzung, Schutt, zerstörten Grünflächen, und klimabedingten Risiken betroffen, während sie im Wiederaufbauprozess bislang wenig einbezogen werden. Daher ist es für die Bemühungen beim Wiederaufbau des Landes von entscheidender Bedeutung, die Folgen des Klimawandels zu berücksichtigen. Das Projekt unterstützt Communities, Expert:innen und Institutionen darin, lokale Belange hinsichtlich der Themen Klima und Umwelt in Entscheidungen über Wiederaufbau zu integrieren. Dazu hat Syrbanism ein Handbuch erstellt mit Empfehlungen, wie relevante Akteur:innen Communities und Fragen des gerechten Zugangs zu Ressourcen in die  Wiederaufbaumaßnahmen einbeziehen können. In einer zweiten Phase arbeitet Syrbanism direkt mit Communities zusammen, um mit partizipativen Methoden alltägliche, umweltbezogene Sorgen zu dokumentieren sowie praxisorientierte Leitfäden und politische Handlungsempfehlungen für einen umweltgerechten Wiederaufbau zu erarbeiten.

Warum machen wir das Projekt?

Die Region Westasien ist besonders vulnerabel für die Folgen des Klimawandels, den daraus resultierenden Temperaturanstiegen und veränderten Niederschlagsmengen. Deswegen unterstützen wir Syrbanism, eine von syrischen Frauen geführte Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Klimabewusstsein und Umweltgerechtigkeit in Wiederaufbauprogramme in Syrien zu integrieren. Der Klimawandel war einer der Haupttreiber für den Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs, und die Auswirkungen haben auch weiterhin einen starken Einfluss auf Syrien. Marginalisierte Regionen und von Konflikten betroffene Gebiete sind überproportional von Umweltverschmutzung, Schutt, zerstörten Grünflächen, und klimabedingten Risiken betroffen, während sie im Wiederaufbauprozess bislang wenig einbezogen werden. Daher ist es für die Bemühungen beim Wiederaufbau des Landes von entscheidender Bedeutung, die Folgen des Klimawandels zu berücksichtigen. Das Projekt unterstützt Communities, Expert:innen und Institutionen darin, lokale Belange hinsichtlich der Themen Klima und Umwelt in Entscheidungen über Wiederaufbau zu integrieren. Dazu hat Syrbanism ein Handbuch erstellt mit Empfehlungen, wie relevante Akteure Communities und Fragen des gerechten Zugangs zu Ressourcen in die  Wiederaufbaumaßnahmen einbeziehen können. In einer zweiten Phase arbeitet Syrbanism direkt mit Communities zusammen, um mit partizipativen Methoden alltägliche, umweltbezogene Sorgen zu dokumentieren sowie praxisorientierte Leitfäden und politische Handlungsempfehlungen für einen umweltgerechten Wiederaufbau zu erarbeiten.

Welche Ziele verfolgen wir?

Langfristiges Ziel des Projekts ist es, den Wiederaufbau in Syrien sozial gerecht und umweltbewusst zu gestalten. Das Ziel der ersten Phase des Projekts war es, Expert:innen für Klimagerechtigkeit und Wiederaufbau zusammenzubringen und Strategien zu entwickeln, wie ökologische und soziale Herausforderungen im syrischen Wiederaufbau angegangen werden können. Dies dient einer nachhaltigen Entwicklung und der Stärkung der Resilienz von Communities, die die Folgen des Klimawandels besonders spüren. Dabei wurden auch Menschenrechtsfragen, der gerechte Zugang zu Ressourcen und die Beteiligung der Communities an den Wiederaufbaubemühungen berücksichtigt.
In der zweiten Phase des Projekts soll, das in der ersten Projektphase konzeptionell erarbeitete Wissen, in angewandte Instrumente für Wiederaufbauprozesse übersetzt und von Institutionen, Fachleuten und anderen relevanten Akteur:innen angewendet werden.  

Wie funktioniert das Projekt?

Die erste Phase des Projekts stützte sich auf Forschung in Arbeitsgruppen und griff auf die Expertise von Syrbanism sowie die Verbindungen zum Netzwerk der Young Syrian Urbanists zurück. Syrbanism hat Dialoge für junge Fachleute und Aktivist:innen sowie Workshops und Interviews mit Expert:innen, Interessengruppen und Communities organisiert, um sicherzustellen, dass die Stimmen der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Gruppen gehört werden und ihr fundiertes Wissen in künftige Wiederaufbauprojekte einfließen kann. 
In der zweiten Phase des Projekts arbeitet Syrbanism mit unterschiedlichen Gruppen in den Communities zusammen, um Umweltbelange und lokales Wissen zu dokumentieren. Dieses von der Community generierte Wissen wird anschließend in Ko-Kreations-Workshops weiterentwickelt und mit lokalen Räten, Fachleuten und Expert:innen validiert. Darauf basierend sollen praktische Leitfäden und politische Handlungsempfehlungen mit realistischen Schritten für umweltbewusste Wiederaufbau- und Bauprojekte entwickelt werden.

Wer organisiert und unterstützt das Projekt?

Das Projekt wird von Syrbanism organisiert. Syrbanism wurde 2017 gegründet und ist eine in Berlin ansässige und von Syrerinnen geführte Organisation, die sich für einen gerechten und inklusiven Wiederaufbau der urbanen Räume in Syrien einsetzt.

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Sarah Müller

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