Bioregional Weaving Labs

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Über das Projekt

Um die Ziele der Europäischen Union in Bezug auf Klimaneutralität und Landrestaurierung zu erreichen, bedarf es eines kühnen, systemischen Bottom-Up-Ansatzes und der Befähigung von Führungskräften und Gemeinschaften in ganz Europa, sich für diese Maßnahmen einzusetzen. Die Menschen, die Lösungen und die Ressourcen sind bereits vorhanden, aber die Beteiligten ziehen noch nicht an einem Strang und sind nicht auf gemeinsame Ziele ausgerichtet. Das Bioregional Weaving Labs Collective – ein wachsender Zusammenschluss internationaler systemverändernder Organisationen, der von Ashoka und Commonland koordiniert wird – hat sich zum Ziel gesetzt, in 10 Bioregionen in Europa je 100.000 Changemaker zu aktivieren, die wiederum über 1 Million Changemaker auf mehr als 1 Million Hektar Land (und Meer) involvieren.

Bis Ende 2023 hat das Bioregional Weaving Labs Collective acht Weblabore eingerichtet: in Irland, den Niederlanden, Schweden, Deutschland, Frankreich, Österreich, Rumänien und Spanien.

Einblick

Welche Idee steckt dahinter?

Das Konzept des "Bioregional Weaving Lab" ist ein geografisch verankerter Multi-Stakeholder-Partnerschaftsprozess, der Menschen, Orte und Projekte miteinander verwebt und sie befähigt und unterstützt, sich für einen transformativen Wandel zu organisieren und eine neue Zukunft für ihre Bioregionen zu entwerfen. Die Bioregionen werden mit gemeinschaftlich entwickelten Instrumenten, Rahmenwerken und Ressourcen unterstützt. Dies ermöglicht es ihnen, ihre breiteren Gemeinschaften einzubeziehen, damit sie ebenfalls eine Rolle spielen und Veränderungen herbeiführen können. Das internationale Team ermöglicht ein übergreifendes Lernnetzwerk für die lokalen Weaving Teams aller Bioregionen, um fortlaufend zu lernen, Fachwissen aufzubauen und bewährte Praktiken zur Förderung von Bioregionen-übergreifenden Multi-Stakeholder-Partnerschaften auszutauschen. Das Lernnetzwerk arbeitet auch mit politischen Entscheidungsträgern der EU und anderen transregionalen Akteur:innen zusammen

Wie funktioniert das?

In jeder Bioregion arbeitet das Kollektiv mit einer lokalen Partnerorganisation zusammen, die ein Weaving Team aufstellt. Diese hervorragend vernetzten Personen aus verschiedenen Organisationen dienen als Verbindungsglieder und Koordinator:innen eines „Bioregional Weaving Labs (BWL)“. Nach sorgfältiger Recherche wird eine Gruppe von 60-80 Interessenvertreter:innen (Landwirt:innen, Fischer:innen, Landbesitzer:innen, Investor:innen, Unternehmensleiter:innen, Aktionär:innen, politische Entscheidungsträger:innen, Pädagog:innen, Gemeindemitglieder usw.) zu einem geografisch verankerten, 3-4 Jahre dauernden Multi-Stakeholder-Partnerschaftsprozess eingeladen.

Was soll erreicht werden?

Gemeinsam mit ihren lokalen Gemeinschaften sind die Stakeholder besser in der Lage, ihren eigenen Systemwandel hin zu einer regenerativen Bioregion voranzutreiben. Dazu einigen sie sich auf eine gemeinsame Vision, formulieren einen gemeinsamen Auftrag und erfassen die Bedürfnisse ihrer Bioregionen. Durch einen sorgfältig konzipierten Prozess gewinnen sie ein klares Verständnis der Ursachen, die den Verlust der biologischen Vielfalt und die miteinander verknüpften Mehrfachkrisen (Klimawandel, Umweltverschmutzung, sozioökonomische Ungleichheit) in der Landschaft vorantreiben. Sie stimmen sich auf einen ganzheitlichen Landschaftsplan ab, der in der Bioregion Renditen auf vier Ebenen generieren kann: Natur, Gesellschaft, Finanzen und Inspiration. Sie bilden Teams, um Prototypen für Innovationen zu entwickeln und Kontakte zu Geldgeber:innen und Investor:innen zu knüpfen, die an einer Finanzierung/Investition in einer Bioregion interessiert sind.

Mehr erfahren

Weitere Informationen finden Sie auf der Partnerwebsite ashoka.org.

Ihre Ansprechpartner:innen

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Ana Bojadjievska

Senior Projektmanagerin

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Elisabeth van Gelder

Projektmanagerin

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