Klimawandel – Landnutzung resilient gestalten
Wir unterstützen Menschen, die zu einer nachhaltigen, resilienten Landnutzung beitragen und machen uns für ihre Landrechte stark. Gleichzeitig engagieren wir uns für eine gesunde, nachhaltige und erschwingliche Ernährung.
In Kürze
- Die Robert Bosch Stiftung engagiert sich im Thema Klimawandel für eine klimaresiliente, gerecht gestaltete Landnutzung und für die Möglichkeit, sich gesund und nachhaltig zu ernähren.
- Gemeinsam mit unseren Partner:innen arbeiten wir an systemischen Ansätzen für eine nachhaltige, krisenfeste Landwirtschaft.
- Wir stärken die Landrechte von Landwirt:innen und Communities (Land Stewards), die sich für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung einsetzen.
- Wir tragen dazu bei, dass nachhaltig produzierte und gesunde Nahrung zugänglich und erschwinglich ist.
Einblicke & Wissen
Unsere Projekte
Was wir verändern wollen
Unsere heutige Art der Landnutzung und Ernährung verursacht rund 32 % der weltweiten Treibhausgasemissionen und trägt erheblich zum Klimawandel bei. Sie führt außerdem zu Ernährungsunsicherheit, Landkonflikten und dem Verlust von Biodiversität. Zugleich ist die Landwirtschaft selbst massiv von Klimaauswirkungen betroffen, z.B. durch Dürren.
Wir wollen die Klimaresilienz stärken, indem Land gerecht und nachhaltig genutzt wird und Menschen die Möglichkeit haben, sich gesund und nachhaltig zu ernähren. Lokale Akteure, die sich dafür einsetzen, sollen notwendige Handlungsspielräume und ausreichende Ressourcen erhalten.
Wie wir wirken
Wir stärken lokale Gestaltungskraft
Im Team Klimawandel stärken wir lokale Akteure wie Landwirt:innen und Communities darin, Landrechte zu sichern, Land nachhaltig zu nutzen und Wege für eine gesunde, nachhaltige Ernährung zu entwickeln.
Wir bauen Netzwerke auf und wirken systemisch
Wir vernetzen Akteure in Deutschland und auf internationaler Ebene, die sich für eine nachhaltige, klimaresiliente Landnutzung und Ernährung einsetzen. In gemeinsamen Initiativen bündeln sie ihre Kräfte, Expertise und ihr Wissen, um wirkungsvolle Veränderungen zu erzielen.
Wir fördern Diskurs und Dialog
Um in Öffentlichkeit und Politik ein gemeinsames Verständnis für nachhaltige Landnutzung und Ernährung zu erreichen und Polarisierung entgegenzuwirken, fördern wir Diskurse zwischen vielfältigen Akteuren und bieten Räume für Dialog.
FAQ
Antworten auf die häufigsten Fragen
im Bereich Klimawandel.
Welche Rolle spielt eine nachhaltige und resiliente Landnutzung für den Klimawandel?
Nachhaltige Landnutzung senkt deutlich Treibhausgasemissionen und sorgt für die Speicherung von CO₂. Gleichzeitig ist sie die Voraussetzung dafür, dass sich Landwirtschaft an die Folgen des Klimawandels anpassen kann und die Nahrungsmittelproduktion widerstandsfähig ist.
Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Klimawandel und Ernährung?
Der Klimawandel bedroht massiv die Grundlagen unserer Ernährung. Im Gegenzug hängen rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen mit dem globalen Ernährungssystem zusammen. Dazu gehört auch unser Konsumverhalten. Jeder Mensch sollte daher die Möglichkeit haben, sich klimafreundlich und nachhaltig ernähren zu können.
Was versteht man unter Klimaresilienz?
Klimaresilienz verfolgt zwei Ziele: das Vermeidbare verhindern (Emissionen senken) und sich an die unvermeidbaren Klimafolgen anpassen. Eine resiliente Landnutzung fördert gesunde Böden und Ökosysteme, bindet dadurch CO₂ und macht Ernten krisenfest.
Welche Maßnahmen stärken die Klimaresilienz?
Um Landnutzungs- und Ernährungssysteme klimaresilient zu gestalten, muss an der gesamten Kette angesetzt werden – vom Acker über den Transport bis zu unseren Konsumentscheidungen. Maßnahmen können ökologische, politische, soziale, wirtschaftliche und technische Aspekte umfassen.
Publikationen zum Thema
Ihre Ansprechpartnerin
Christiane Käsgen
Senior Projektmanagerin