Unser Beratungsgremium
Crystal Simeoni
Leiterin des Nawi-Afrifem Macroeconomics Collective
„Ungleichheit entsteht als Folge komplexer Systemzusammenbrüche, die durch Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt aufrechterhalten werden. Ein intersektionaler Ansatz stellt Macht in den Mittelpunkt der Analyse von Ungleichheit – im Bewusstsein dessen, dass unterschiedliche, sich überschneidende Identitäten ein zentrales Thema darstellen.“
Emma Lovell
Research Fellow, Global Risks and Resilience Programme, ODI
„Intersektionale Ansätze sorgen für ein besseres Verständnis dessen, wie verschiedene Faktoren und Identitäten ineinandergreifen und dadurch im Laufe der Zeit die Bedürfnisse, Erfahrungen, Fähigkeiten, sozialen Praktiken und Machtverhältnisse von Menschen beeinflussen. Mit diesem Wissen lassen sich systemische Ungleichheiten bekämpfen und inklusivere, gerechtere Politiken/Programme entwickeln.“
Jenny Ricks
Global Convenor der Fight Inequality Alliance
„Ungleichheit hat immer mit Macht zu tun. Privilegien und Reichtum werden genutzt, um ein wirtschaftliches und soziales System voranzutreiben, das den Interessen der mächtigen Eliten dient – auf Kosten der Menschen und des Planeten. Wir müssen uns über die Ungleichheiten hinweg organisieren, die Menschen aufgrund von Rassismus, Patriarchat, einem Kastensystem oder Klassen erfahren, um so die Machtverhältnisse wieder ins Gleichgewicht zu bringen.“
Nino Ugrekhelidze
Feministin
„Der Blick durch die intersektionale Linse zeigt, wie Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus, Heteronormativität, Anthropozentrismus und Kastendenken miteinander verwoben sind. Diese Sicht ermöglicht eine systemische Analyse der Erfahrungen von Menschen am Rande der Gesellschaft und trägt einen dekolonialistischen Ansatz zu den vielschichtigen Arten von Unterdrückung bei.“
Radha Wickremasinghe
Global Program Officer im Gender Racial and Ethnic Justice International Program der Ford Foundation
„Intersektionalität ist ein Weg, um das Zusammenspiel von Systemen und Strukturen bei der Entstehung von Ungleichheit und Diskriminierung zu untersuchen und zu erklären. Stellt man diese Verbindung her und nutzt man den abstrakten und oft missbrauchten Begriff der Intersektionalität als eine Art Linse, lässt sich das Thema Ungerechtigkeit genauer betrachten und abbauen.“
Ricardo Fuentes-Nieva
unabhängiger Berater, ehemaliger Geschäftsführer von Oxfam Mexiko
„Für eine bessere, gerechtere Welt ist es unerlässlich, die verschiedenen Schichten und Verbindungen zu begreifen, die immer wieder durch die bestehenden systemischen Ungleichheiten entstehen – und wie die Machtverteilung dieses System widerspiegelt. Dafür ist der intersektionale Ansatz besonders hilfreich.“
Sandra Ball
Gründerin des Unternehmens „m-powering”
„Ich bin nicht einfach nur eine Frau. Mein Hintergrund, meine Erfahrungen und meine Reisen wurden auch von meiner Intersektionalität beeinflusst. Ich habe mehr als nur eine Dimension. Warum also soll ich andere darauf reduzieren? Genau deshalb bin ich vom Prinzip der Intersektionalität fest überzeugt.“