Förderprogramm „Reducing Inequalities Through Intersectional Practice“
Worum es geht
Mit dem Förderprogramm möchte die Robert Bosch Stiftung einen Beitrag zur Reduzierung von Ungleichheit leisten. Dabei sollen intersektionale Ansätze im Fokus der Förderung stehen. Um Benachteiligungen effektiv abzubauen, ist es entscheidend, die ihnen zugrundeliegenden (Macht-)Strukturen und Mechanismen zu verstehen und diese zu verändern. Hier bieten intersektionale Ansätze besondere Chancen, da sie die Betrachtung von sich überlappenden Diskriminierungsformen und Problemlagen erlauben. Aufgrund seines großen Potenzials findet das Konzept bereits vielfach Anklang in Wissenschaft und Praxis. Wir möchten den Kenntnisstand über erfolgreiche Anwendungsfälle erhöhen und für neue Felder nutzbar machen. Das Förderprogramm hat daher zum Ziel, gute Praxis intersektionaler Arbeit zu fördern und zu zeigen, um die Potenziale dieses Ansatzes weiter zu verbreiten. Wir unterstützen Akteure, die einen intersektionalen Ansatz zur Reduzierung von Ungleichheit gewählt haben und stärken ihre Vernetzung, indem wir ihnen eine Plattform für Austausch und gemeinsames Lernen bieten.
E-Booklet: Die transformative Kraft der Intersektionalität
Wie können intersektionale Ansätze zur Reduzierung von Ungleichheit in der Praxis umgesetzt werden? Dieser Frage widmeten sich zwölf Partner aus unserem Förderprogramm „Reducing Inequalities through Intersectional Practice“. Aus ihren Erfahrungen und Erkenntnissen ist ein E-Booklet entstanden, das Intersektionalität in verschiedenen Kontexten behandelt. Es bietet in Interviews und Beiträgen zahlreiche Einblicke in die intersektionale Praxis der Partnerorganisationen und beschreibt die Reflektionen, Erkenntnisse und Forderungen, die aus dem Programm hervorgegangen sind. Das Booklet steht in Deutsch, Englisch und Spanisch zum freien Download zur Verfügung.
Ihre Ansprechpartner:innen
Rana Zincir Celal
Ellen Ehmke
Senior Expert