Warum Abschottung das Schleusergeschäft befeuert

Die europäische Abschottungspolitik macht irreguläre Migration teurer und gefährlicher, schwächt die Netzwerke der Schleuser aber nicht. Unser Migrations-Experte Hannes Einsporn belegt auf Basis einer aktuelle Studie: Ohne legale Alternativen erreicht Europa das Gegenteil seiner Ziele.

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Aktuell dominieren Begriffe wie „Kontrolle" und „Härte" die Migrationsdebatte in Deutschland und Europa. Von Brüssel bis in den Deutschen Bundestag – die Botschaft ist stets dieselbe: Es braucht neue, härtere Maßnahmen gegen irreguläre Migration. Wer nur hart genug abschreckt, beeinflusst das Verhalten von Migranten und Geflüchteten - so die Annahme. Eine neue Studie des Mixed Migration Centre, gefördert von der Robert Bosch Stiftung, stellt ein anderes Bild dar: Härtere Maßnahmen treiben das Geschäft der Schleuser an und machen Migration riskanter und teurer. 

Warum es endlich eine Politik braucht, die auch legale Migrationsmöglichkeiten konsequent stärkt und damit echte Kontrolle schafft, erläutert unser Experte Hannes Einsporn in seinem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau

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