Ihre Ansprechpartner:innen
Joscha Wendland
Projektmanager
Robert Bosch Stiftung
Bernadette Klausberger
Projektleitung Zukunftsbilder Migration
Migration Matters e.V.
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Great Caribbean Shifts Report
In der Karibik zerstören steigende Meeresspiegel, höhere Temperaturen und Ozeanversauerung nicht nur fragile Ökosysteme, sondern führen auch zu einem erheblichen Rückgang des BIP pro Kopf. Einerseits zwingt das viele Menschen zur Migration, andererseits könnten fast 6 Millionen Menschen, insbesondere ältere, weniger gebildete und ärmere Bevölkerungsgruppen, ohne die Mittel zur Umsiedlung in ihren gefährdeten Heimatorten gefangen bleiben. Der Bericht unseres Partners Global Centre for Climate Mobility beleuchtet drei Szenarien für die Zukunft der Klima-Mobilität in der Großen Karibik: vom „Green Road“-Szenario einer kooperativen Dekarbonisierung bis zum „Rocky Road“ der regionalen Rivalität, die dramatische Verschiebungen vorhersagt. Die gewonnenen Erkenntnisse münden in einen dringenden Handlungsaufruf, den Zugang zu Klimarisikoinformationen deutlich zu verbessern und dadurch positive Anpassungsprozesse zu ermöglichen sowie das Recht zu bleiben zu schützen und menschenwürdige Umsiedlungen aktiv zu unterstützen. Der Bericht bietet eine Roadmap, um die Region auf eine Zukunft vorzubereiten, in der Klima-Mobilität ein unvermeidlicher Teil des Lebens sein wird und sich positiv auf Entwicklung und Integration auswirkt.
African Shifts Report
Der Bericht „African Shifts" unseres Partners Global Centre for Climate Mobility (GCCM) dokumentiert die aktuellen Realitäten der klimabedingten Migration in Afrika und skizziert mögliche zukünftige Szenarien. Die Ergebnisse zeigen, dass die Folgen des Klimawandels – von Biodiversitätsverlust bis hin zu sinkender Nahrungsmittelproduktion – bereits heute spürbar sind und sich unter der aktuellen Emissionsentwicklung verschärfen werden. Zunehmende Hitze, Dürren, Überschwemmungen und Küstenerosion drohen große Teile des Kontinents unbewohnbar zu machen und Millionen Menschen zur Migration zu zwingen. Gleichzeitig birgt ungeplante Migration erhebliche Risiken: Sie kann Konflikte um knappe Ressourcen verschärfen und fragile Regionen zusätzlich destabilisieren. Besonders gefährdet sind Menschen, die aufgrund von Armut, Alter oder Behinderung nicht migrieren können und den sich zuspitzenden klimatischen Bedingungen oft schutzlos ausgeliefert sind. „African Shifts" beleuchtet diese Risiken, bietet aber auch Perspektiven: Durch vorausschauende Planung und Investitionen in Resilienz kann Afrika die Klima-Mobilität als Chance nutzen, um Gemeinschaften zu stärken, regionale Integration voranzutreiben und trotz schwieriger klimatischer Bedingungen Entwicklung und gemeinsames Wachstum zu fördern.
Global Report on Internal Displacement
Mehr als 82 Millionen Menschen leben weltweit auf der Flucht im eigenen Land – so viele wie nie zuvor. Der Global Report on Internal Displacement 2026 zeigt: Konflikte und Gewalt sind erstmals die Hauptursache und treiben die Zahlen auf Rekordniveau. Gleichzeitig zwingen auch Klimarisiken und Extremwetter weiterhin Millionen Menschen zur Flucht. Binnenvertreibung wird damit zur globalen strukturellen Krise, die weit über humanitäre Hilfe hinausgeht. Der Bericht liefert Daten, Analysen und Lösungsansätze, um Ursachen anzugehen und langfristige Perspektiven zu schaffen. (Text auf Englisch)
Routes in Flux: is EU migration policy working?
Der neue Bericht „Routes in flux: is EU migration policy working?“ des von uns geförderten Mixed Migration Centre bietet eine aktuelle Analyse der europäischen Migrationsdynamiken vor dem Hintergrund neuer politischer Strategien. Es untersucht, wie sich Ankunftszahlen und Migrationsrouten in den vergangenen Jahren verändert haben und wie europäische Maßnahmen diese Entwicklungen beeinflussen. Der Bericht liefert Befunde zu Trends, Steuerungsinstrumenten und strukturellen Herausforderungen und liefert eine evidenzbasierte Grundlage für die Bewertung der Wirksamkeit der EU-Migrationspolitik.