Automating decision-making in migration policy

Programm- und Projektbroschüren
2021

Wie verändern Algorithmen migrationspolitische Entscheidungen? Die Studie analysiert den Einsatz automatisierter Entscheidungssysteme in der Migrationspolitik und beleuchtet deren Auswirkungen auf Fairness, Transparenz und politische Steuerung. Anhand konkreter Beispiele liefert sie Orientierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien im Migrationsmanagement. (Text auf Englisch)

Bertelsmann Stiftung, GMF, Robert Bosch Stiftung

Autor:innen

Jessica Bither und Astrid Ziebarth

The EU’s AI Act and its Human Rights Impacts on People Crossing Borders

Fachartikel
2022

Im April 2021 legte die Europäische Kommission ihren Entwurf für eine Verordnung über Künstliche Intelligenz (AI Act) vor, der vorsieht Technologien zu regulieren, die als automatisiert eingestuft werden können oder künstliche Intelligenz nutzen. Kommen diese Technologien im Migrationfeld zum Einsatz, können sie ein erhebliches Risiko für die Wahrung der Menschenrechte von Personen darstellen, die Grenzen überqueren, Flüchtlingsschutz suchen oder einwandern. Petra Molnar beschreibt die Risiken und fordert gemeinsam mit anderen Änderungen an dem Entwurf. Die Publikation ist Teil des „Dialogs über Tech und Migration, DoT.Mig.“ der „Migration Strategy Group“, einer gemeinsamen Initiative der Robert Bosch Stiftung, Bertelsmann Stiftung und des German Marshall Funds.

Autor:innen

Petra Molnar

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Digital Identity and Migration

2026

Der Bericht „Digital Identity and Migration“ untersucht, wie neue digitale Identitätssysteme das Leben von Migrant:innen, Geflüchteten und anderen marginalisierte Gruppen beeinflussen. Die Publikation zeigt, dass Technologien wie digitale Wallets zwar den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen erleichtern können, zugleich aber bestehende Formen des Ausschlusses verstärken, wenn Schutzmechanismen und inklusive Gestaltung fehlen. Auf Basis von Fallstudien und Feldforschung in Kenia und Deutschland verdeutlicht der Bericht Lücken zwischen politischen Zielen und praktischer Umsetzung und liefert Handlungsempfehlungen für rechtsbasierte und faire Identitätssysteme.

Caribou

Autor:innen

Margie Cheesman

Bild
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Ukrainian displaced people's inclusion in Europe

2026

Infolge der russischen Invasion der Ukraine nahm Europa über sechs Millionen Geflüchtete auf. Die erste Reaktion musste ad hoc entstehen, doch mit der Zeit haben sich die Fragestellungen geändert: Was hilft den Menschen dabei, nach ihrer Ankunft eine Arbeit, eine Schule, einen Alltag zu finden? Wie kann der Übergang von Nothilfe zu langfristiger Integration gestaltet werden? Was können die Länder voneinander lernen, wenn sich Systeme, Arbeitsmärkte und Sprachen unterscheiden?

Auf der Grundlage von Gesprächen und Diskussionsrunden mit Wissenschaftler:innen, politischen Entscheidungsträger:innen und Wirtschaftsvertreter:innen und unter aktiver Beteiligung ukrainischer Geflüchteter werden in diesem Briefing die Reaktionen in 12 Ländern analysiert und Faktoren für eine nachhaltigere Unterstützung aufgezeigt. 

Stockholm School of Economics in Riga

Autor:innen

Kata Fredheim