Vor Ort vereint – Für ein starkes Miteinander
Jetzt bewerben!
Habt Ihr Ideen, wie das Zusammenleben in Eurer Gemeinde gestärkt werden kann? Wollt Ihr dazu beitragen, den Zusammenhalt in Eurem Dorf oder Eurer Kleinstadt zu verbessern?
Dann bewerbt Euch für die neue Förderrunde von „Vor Ort vereint“. Wir suchen engagierte Menschen, Vereine und Initiativen, die ihre Region aktiv mitgestalten möchten. Ob Ihr Euch im Sportverein, in der Kirchengemeinde, einer migrantischen Selbstorganisation, einem Heimatverein, einem queeren Projekt oder woanders engagiert: Wir wollen von Euch hören! Bewerben können sich Menschen aus Dörfern und Städten mit bis zu 20.000 Einwohnern.
Die ausgewählten Projekte erhalten zwischen 5.000 und 12.000 Euro über einen Zeitraum von mindestens 6 bis maximal 12 Monaten. Projektstart ist am 1. Januar 2027.
Bewerbungsschluss ist der 14. September 2026.
Bewerben könnt Ihr Euch direkt bei unserem Projektpartner Änderwerk e.V.:
Über das Projekt
Das bundesweite Projekt „Vor Ort vereint – für ein starkes Miteinander“ richtet sich an Menschen, die sich in ihrer Kommune für ein respektvolles und starkes Miteinander engagieren. Am Ende soll nicht übereinander geredet, sondern miteinander gearbeitet werden. Eingeladen sind eine Vielzahl von Akteuren:innen – von Heimatvereinen, Migrantenselbstorganisationen oder Sportvereinen bis hin zu den Landfrauen. Das Programm bietet die Möglichkeit, in lokalen Bündnissen gemeinsam das Leben vor Ort mitzugestalten. Bewerben können sich Menschen aus Dörfern und Städten mit bis zu 20.000 Einwohnern. Die Laufzeit der Projekte soll zwischen 6 bis 12 Monate liegen.
Besonders berücksichtigt werden Projekte, die die Zusammenarbeit verschiedener Gruppen und Organisationen fördern und aus denen neue Partnerschaften hervorgehen. Langfristig soll durch die Entwicklung und Stärkung gemeinsamer Werte die Widerstandsfähigkeit gegen Extremismus erhöht und rechtspopulistischen sowie rechtsradikalen Tendenzen entgegengewirkt werden.
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen der Robert Bosch Stiftung und dem Änderwerk durchgeführt. Das Änderwerk ist eine Trägerorganisation und ein Umsetzungsort für Gemeinwohlprojekte aller Art, von den Bereichen Kunst und Kultur bis hin zu Umweltschutz und Menschenrechte. So ist das Änderwerk selbst Heimat für Engagement und Zusammenhalt und bietet die nötige Unterstützung, damit engagierte Menschen und Gruppen ihre jeweiligen Ziele besser erreichen können.
Warum machen wir das Projekt?
Die Correctiv-Recherche zur AfD hat verdeutlicht, dass unsere Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Sie hat viele Menschen zu politischem Engagement motiviert. Auch in kleineren Städten und Dörfern haben sich Menschen organisiert, um aktiv für demokratische Werte einzutreten. Dieses Engagement möchten wir mit niedrigschwelliger Förderung unterstützen. Wichtig ist uns dabei der Brückenschlag zwischen unterschiedlichen Denkweisen und Perspektiven. Wir als Gesellschaft müssen wieder lernen, Differenzen auszuhalten und uns auf die Suche nach den uns verbindenden Werten machen.
Was wollen wir damit erreichen?
Nach der Devise „Nicht meckern, selber machen!“ wollen wir Menschen dabei unterstützen, das Zusammenleben in ihrem Ort aktiv zu gestalten. Mit der Förderung verschiedener lokaler Initiativen oder Bündnisse soll die Zusammenarbeit und Vernetzung gestärkt werden. Besonders unterstützen wir Vorhaben, die neue oder ungewöhnliche Partnerschaften schaffen und ein respektvolles Miteinander fördern.
Ihre Ansprechpartner:innen
Maja Augustinović
Senior Projektmanagerin
Sylvia Hirsch
Senior Projektmanagerin
Martin Modlinger
Änderwerk gemeinnützige GmbH