- Rund 195 Millionen Euro hat die Stiftung im Jahr 2025 für gemeinnützige Arbeit aufgewendet.
- Größter Förderschwerpunkt ist die Gesundheit mit dem Ausbau des Bosch Health Campus in Stuttgart.
- Neuer Markenauftritt und neue Website der Stiftung fokussieren Partnerschaften und Barrierearmut.
Berlin/Stuttgart, 14. Juli 2026 – Die Robert Bosch Stiftung GmbH hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zur Rolle von zivilgesellschaftlichen Organisationen wie NGO, Vereinen und Stiftungen von zunehmender Polarisierung geprägt sind, setzt die Stiftung bewusst auf Transparenz, um Vertrauen in ihre Arbeit zu stärken. Im vergangenen Jahr investierte die Organisation rund 195 Millionen Euro in ihre Fördergebiete Gesundheit, Bildung und Globale Fragen. Mit über 300 neu auf den Weg gebrachten Förderungen war die Stiftung 2025 in mehr als 30 Ländern aktiv.
Der größte Teil der Fördersumme (rund 124 Millionen Euro) floss in den Bereich Gesundheit. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag dabei auf dem Ausbau des Bosch Health Campus (BHC) in Stuttgart, insbesondere auf der Modernisierung des Robert Bosch Krankenhauses.
Neuer Markenauftritt und neue Website stellen Partnerschaftlichkeit in den Fokus
Die Veröffentlichung des Jahresberichts markiert zugleich einen wichtigen Meilenstein: Mit der Publikation im neuen, barrierearmen Corporate Design zeigt die Stiftung nun auch in ihrem äußeren Erscheinungsbild die Haltung, die ihre Förderarbeit schon lange prägt: Partnerschaftlichkeit. Der Fokus auf Zusammenarbeit spiegelt sich auch im neuen Claim der Stiftung wider: „Wir wird Wirkung“ (international: „Together for Impact“).
Zentraler Bestandteil des neuen Markenauftritts ist die grundlegend neukonzipierte Corporate Website der Stiftung. Sie folgt einem konsequent nutzerzentrierten Ansatz und bildet die Basis für eine barrierearme digitale Kommunikation. Das neue Corporate Design entstand in enger Zusammenarbeit mit der Branding- und Digitalagentur Yellow Tree aus Siegen. Den technischen Relaunch der Website setzte Palasthotel aus Bielefeld um. Auf dem Weg zu einer möglichst barrierearmen Nutzererfahrung wurde die Stiftung intensiv von dem Berliner Verein Sozialhelden beraten.
„Partnerschaftlichkeit ist für uns kein Add-on und keine Methode unter vielen. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt wirksam sein können“, sagt Dr. Bernhard Straub, Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung. „Wirkung entsteht dort, wo unterschiedliche Akteure ihr Wissen, ihre Reichweite und ihre Erfahrungen zusammenbringen – erst recht, wenn Systeme unter Druck geraten.“
Die großen Herausforderungen unserer Zeit – ob in der Bildung, der Migration, der internationalen Zusammenarbeit oder bei der Stärkung demokratischer Institutionen – lassen sich nicht im Alleingang bewältigen. Weltweit ist die Stiftung in fast 400 aktiven Partnerschaften mit ganz unterschiedlichen Akteuren verbunden – von Vereinen auf kommunaler Ebene über Nichtregierungsorganisationen, Think Tanks und Ministerien bis hin zu europäischen und internationalen Netzwerken.
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