Building Power for Economic Justice

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Über das Programm

Mit dem Förderprogramm „Building Power for Economic Justice" unterstützt die Robert Bosch Stiftung Organisationen, die sich für wirtschaftliche Gerechtigkeit einsetzen und von Menschen geführt werden, die selbst Erfahrungen mit ökonomischer Ungleichheit gemacht haben. Echte Veränderung ist nur möglich ist, wenn die von Ungleichheit Betroffenen selbst mitreden und mitgestalten können. Deshalb fördern wir in diesem Programm vor allem Organisationen, die in Diskussionen und Entscheidungen rund um ökonomische Gerechtigkeit bisher wenig vertreten sind oder sogar ausgeschlossen werden. Insbesondere Organisationen von Menschen, die mehrfach benachteiligt sind, etwa durch ihr Geschlecht, ihre Herkunft und eine Behinderung, sind viel zu selten Teil dieser Prozesse und werden in diesem Programm gestärkt. Das Ziel ist ein Wirtschaftssystem, in dem alle Menschen würdevoll leben können, ohne dabei die Grenzen unseres Planeten zu überschreiten. Das Förderprogramm hat drei Schwerpunkte: Care, Technologie und die Verteilung von Vermögen. Im Rahmen des Programms unterstützen wir acht Organisationen. 

Warum machen wir das Programm?

Die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Geld, Chancen und Ressourcen sind in unseren Gesellschaften ungerecht verteilt, was in vielen Lebensbereichen deutlich wird. Diese Ungerechtigkeit nimmt vielerorts weiter zu. Ungerechte Strukturen machen es vielen Menschen schwer, ein gutes Leben zu führen. Besonders betroffen sind Menschen, die mehrfach ausgegrenzt werden.  

Was ist das Ziel?

Unser Ziel ist es, zu einer Welt beizutragen, in der alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben zu führen, gehört zu werden und sich in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu engagieren – unabhängig von ihrer Herkunft oder Lebenssituation. Daher unterstützen wir Menschen und Organisationen, die sich für gerechte Wirtschaftsstrukturen einsetzen. Wir sind überzeugt, dass Menschen, die ökonomische Ungleichheit erfahren haben, in solche Veränderungsprozesse einbezogen werden müssen. Ihre Erfahrungen und Ideen sind entscheidend, um wirksame Lösungen zu finden.  

Wie läuft das Projekt ab?

Der Bewerbungsprozess ist abgeschlossen. Die Förderentscheidungen wurden gemeinsam mit einer Jury aus Expert:innen zu wirtschaftlicher Gerechtigkeit getroffen, darunter auch Expert:innen mit eigener gelebter Ungleichheitserfahrung. Sie haben Organisationen ausgewählt, die über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden.

 

Mehr erfahren

Lesen Sie mehr über die Hintergründe des Projekts in einem Beitrag unserer Expertin Ellen Ehmke für Philea Philanthropy Europe Association

Ihre Ansprechpartner:innen

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Hannah Meyer

Senior Projektmanagerin

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Anna-Dorothea Grass

Anna-Dorothea Grass

Senior Projektmanagerin

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Ellen Ehmke

Senior Expert

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Claudia Useche

Senior Consultant

The Social Investment Consultancy (TSIC)

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