Befragung von Schüler:innen

Das Deutsche Schulbarometer Schüler:innen ermöglicht repräsentative Aussagen über das psychische und schulische Wohlbefinden von Schüler:innen aus Sicht von Kindern (8-10 Jahre) und Jugendlichen (11-17 Jahre) und ihren Erziehungsberechtigten in Deutschland. Ab 2024 beobachten wir diese noch zu häufig vernachlässigte Akteursgruppe in Schule im jährlichen Längsschnitt (Panelerhebung). Im Herbst 2024 erschien das erste Deutsche Schulbarometer Schüler:innen zu den Themen: aktuelles psychisches und schulisches Wohlbefinden, Einschätzung der Unterrichtsqualität und der Beziehungsqualität zu den Lehrkräften, psychosoziale Hilfsangebote sowie Barrieren an Schule. Von ihren Erziehungsberechtigten wurden neben umfangreichen soziodemografischen Daten auch ihre Einschätzung zum psychischen und schulischen Wohlbefinden ihrer Kinder sowie zu psychosozialen Versorgungsstrukturen inner- und außerhalb von Schule erfasst.

Schwerpunktthemen der aktuellen Ausgabe des Deutschen Schulbarometers Schüler:innen 25/26 sind erneut die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, Wohlbefinden sowie Partizipation und erstmals Mobbingerfahrungen im Schulkontext. 

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Übersicht alle Schüler:innen Befragungen

März 2026

Wohlbefinden, Unterrichtsqualität, Partizipationsmöglichkeiten und (Cyber-)Mobbing.

Laut dem Deutschen Schulbarometer 2025/26 nimmt die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland erstmals seit der Corona-Pandemie wieder zu. Besonders betroffen sind junge Menschen aus einkommensschwachen Familien. Viele Schüler:innen empfinden zudem hohen Leistungsdruck und haben das Gefühl, selbst an Wochenenden lernen zu müssen. Eine große Kluft gibt es beim Thema Mitbestimmung auf: Während drei Viertel der Schüler:innen mehr Einfluss auf Unterrichtsthemen oder Prüfungsformate wünschen, geben vier Fünftel an, hier kaum mitreden zu können. Die Studie belegt dabei einen klaren Zusammenhang: Wer mitentscheiden darf, fühlt sich in der Schule wohler. Auch Mobbing ist für viele Schüler:innen Alltag. Ein Drittel der 11- bis 17-Jährigen wird mindestens einmal im Monat von Mitschüler:innen schikaniert. Besonders häufig sind 14-Jährige betroffen. Ein positiver Aspekt: Die Aufklärung an den Schulen scheint anzukommen. Vier von fünf Schüler:innen wissen, an wen sie sich für Hilfe wenden können.

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    Studie: 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen psychisch belastet

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    Etwa 1.500 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren sowie jeweils ein Elternteil nahmen an der repräsentativen Schülerbefragung teil.

November 2024

Wohlbefinden und Verhalten, Schule und Unterricht, Hilfebedarfe und Hilfsangebote

Ein Schwerpunkt der Studie: der Zusammenhang zwischen Unterricht und psychischer Gesundheit. Zentral für das schulische Wohlbefinden, so die Ergebnisse, sind die konstruktive Unterstützung durch die Lehrkräfte und eine gute Klassenführung. Doch gerade hier gibt es Luft nach oben: Viele Schüler:innen berichten von häufigen Unterrichtsstörungen  und dass die Mehrheit der Lehrkräfte nicht nachfragt, was man schon verstanden hat und was noch nicht. Die Studie beleuchtet auch, wie die Erziehungsberechtigten mit dem Thema psychische Gesundheit umgehen und welche Hilfsangebote sie für ihr Kind in Anspruch nehmen. Dabei zeigt sich, dass bis zu einem Drittel der Eltern die Hilfestrukturen an der Schule ihrer Kinder nicht kennen. 


 

    Story

    Jeder fünfte junge Mensch berichtet von psychischen Problemen

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    Upset school girl sitting on ground having problem with bullying
    Ein starker Belastungsfaktor für Kinder und Jugendliche ist der Leistungsdruck in der Schule.
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    Bundesschülersprecher fordert mehr Schulpsychologen an Schulen

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    Group of young teens listening to teacher
    Klassenleitungsstunden, in denen die Schülerinnen und Schüler Probleme ansprechen können, fallen oft unter den Tisch.