War on Want

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Über das Projekt

War on Want baut starke nationale, regionale und globale Bewegungen für gerechten Wandel auf, um die miteinander verknüpften Krisen des Klimawandels und der Ungleichheit anzugehen. Die Corona-Pandemie und die sich verschärfenden geopolitischen Konflikte der letzten Jahre haben die tiefen Ungleichheiten, die in unserem sozialen Gefüge verankert sind, offenbart und die Fragilität unserer Systeme, zum Beispiel in der sozialen Sicherung, der Gesundheitsversorgung oder den Rechten von Arbeitnehmer:innen, deutlich gemacht. Weltweit sind viele Menschen von wachsender Ungleichheit, sich verschlechternden Arbeitsbedingungen und schrumpfenden Handlungsspielräumen der Zivilgesellschaft betroffen. All diese Entwicklungen stehen in engem Zusammenhang mit der Klimakrise.

Wir unterstützen War on Want in ihrer Vision einer gerechten Transformation und eines Globalen Grünen New Deal, der das Recht aller Menschen auf ein Leben in Würde garantiert. Dazu müssen die systemischen Ursachen von Armut, Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung angegangen werden.

Ein Globaler Grüner New Deal bedeutet, über nationale Grenzen hinaus zu denken, um die vielfältigen, sich überschneidenden sozialen und ökologischen Notlagen anzugehen. Dies sind etwa die anhaltenden Angriffe auf Arbeitnehmerrechte, die hohe Last der Staatsverschuldung in einigen Ländern und die fortgesetzte uneingeschränkte Ausbeutung sogenannter kritischer Mineralien im Globalen Süden, um die Konsumbedürfnisse des Nordens zu befriedigen.

 
War on Want arbeitet mit Protestbewegungen, Graswurzelakteuren, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen im sogenannten Globalen Süden und weltweit zusammen, um deren kollektive Fähigkeit zu stärken, alternative Visionen und Lösungen zu verbreiten.


Gemeinsam haben sie vier Schlüsselkriterien entwickelt, die jeder Lösung zugrunde liegen sollten:   

  • Die Begrenzung der globalen Erwärmung auf weniger als 1,5°C   
  • Die Einhaltung der planetaren Grenzen   
  • Die Aufarbeitung historischer Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten 
  • Der Aufbau einer Gesellschaft, die sich auf Fürsorge und Wiedergutmachung und konzentriert.   

Um gute Lösungen zu finden, ist es von entscheidender Bedeutung, die Kräfte zwischen den Bewegungen zu bündeln, kohärente politische Agenden zu entwickeln, Beteiligung zu fördern und das Engagement der verschiedenen Interessengruppen auf nationaler und multilateraler Ebene zu verfolgen.

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Weitere Informationen über die Arbeit von War on Want erfahren Sie auf der Website der Organisation. 

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Warum unterstützen wir War on Want?

Wohlstandsgefälle sind mit vielen anderen Problemen wie ungleicher Besteuerung, Verschuldung und Handel verknüpft. Diese müssen im Rahmen einer gerechten, gleichberechtigten und ökologischen Transformation angegangen werden und können nur durch Lösungen erreicht werden, die gemeinsam mit den von diesen Ungleichheiten betroffenen Gemeinschaften entwickelt werden. War on Want arbeitet in Solidarität mit Organisationen und Protestbewegungen auf der ganzen Welt, um die Narrative im Globalen Norden zu verändern und die internen Narrative der regionalen Bewegungen im Globalen Süden zu stärken, um so Lösungen zu entwickeln.

Was ist das Ziel?

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt globale Bewegungen und Organisationen wie War on Want dabei, politische Fragen, Spannungen und Strategien gemeinsam zu bearbeiten und die Interdependenz ihrer Arbeit zu erkennen. Damit schaffen wir die Grundlage für einen gerechten Wandel.

Wie läuft das Projekt ab?

War on Want erstellt ansprechende und leicht zugängliche politische Bildungsmaterialien für seine Mitglieder, Unterstützer:innen und Follower:innen in den sozialen Medien, um ein besseres Verständnis der miteinander verknüpften Themen Klimawandel und Ungleichheit zu erreichen, ohne die Komplexität der Krisen zu vernachlässigen oder zu beschönigen. War on Want organisiert öffentliche Veranstaltungen und Online-Bildungsveranstaltungen wie Webinare zum Aufbau von Protestbewegungen und Podiumsdiskussionen, die sich auf die Förderung von Bürgerinitiativen und die Verbesserung des Zugangs ihrer Unterstützer zu politischen Analysen konzentrieren. Seit vielen Jahren arbeitet die Organisation partnerschaftlich mit Gruppen im Globalen Süden zusammen. Obwohl War on Want nicht vor Ort präsent ist, zielt das Partnerschaftsmodell darauf ab, Vertrauen aufzubauen und starke Beziehungen zu den Partnern zu entwickeln. Die Organisation wird dadurch zu einer Verbündeten, die nicht nur ihre Bemühungen zur Mobilisierung von Ressourcen unterstützt, sondern auch ihre Stimmen und Forderungen in Großbritannien und Europa sowie in multilateralen Foren vertritt und stärkt.  

Ihre Ansprechpartner:innen

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Asad Rehman

Asad Rehman

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