Women in Migration Network

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Über das Projekt

Migration ist ein stark geschlechtsspezifisch geprägter Prozess. Frauen mit Migrationserfahrung sind mit spezifischen Problemen wie geschlechtsspezifischer Gewalt, niedrigen Löhnen und intersektioneller Diskriminierung konfrontiert. Diese Erfahrungen und die strukturelle Gewalt werden in der Migrationspolitik oft nicht ausreichend berücksichtigt. Auch die sich überschneidenden Diskriminierungserfahrungen durch Rassismus und Sexismus werden in der Migrationsdebatte nicht ausreichend thematisiert. Aus diesem Grund haben sich im Jahr 2012 verschiedene Organisationen zum Woman in Migration Network (WIMN) zusammengeschlossen, um die Anerkennung der Menschenrechte von Frauen in die Entwicklung der globalen Migrationspolitik einzubringen und die Rechte von Migrantinnen innerhalb der feministischen Bewegung zu fördern. Das Women in Migration Network  ist ein internationales Netzwerk an der Schnittstelle von Migration und Gender. Es stellt die Stimmen von Menschen mit Migrationserfahrung als notwendige Kraft für Veränderungen hin zu einer gerechteren Welt in den Mittelpunkt. Das Netzwerk verbindet Mitglieder weltweit und setzt sich aktiv für einen feministischen Ansatz in der Migrationspolitik ein. Mit dem von WIMN ins Leben gerufenen „Leadership in Global Advocacy“-Programm (LIGA), das von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird, sollen insbesondere Graswurzelbewegungen in gemeinsamen Lernprozessen gestärkt werden. 

Warum fördern wir das Projekt?

Geschlechtsspezifische und insbesondere intersektionale, d.h. sich überschneidende Diskriminierungserfahrungen werden in der Migrationspolitik nicht ausreichend berücksichtigt. Globale politische Entscheidungsprozesse dürfen hier nicht losgelöst von lokalen Realitäten geführt werden. Das WIM-Netzwerk arbeitet mit seinen Mitgliedsorganisationen zusammen, um Mitglieder aus der aktivistischen Arbeit mit Entscheidungsträger:innen in Kontakt zu bringen, damit diese die tatsächlichen Bedürfnisse von Menschen mit Migrationserfahrung kennen und berücksichtigen.

Was ist das Ziel?

Durch das Engagement von WIMN sollen die Erfahrungen von Migrant:innen sichtbar gemacht werden. Das Netzwerk arbeitet daran, die Beteiligung von Basisbewegungen aus verschiedenen Teilen der Welt am Advocacy-Prozess zu stärken. 
Darüber hinaus schafft die Organisation Räume für den themenübergreifenden Austausch und den Aufbau von aktivistischen Gemeinschaften wie feministischen Bewegungen, Arbeiter:innenrechtsorganisationen, Gruppen für Klimagerechtigkeit und anderen Bewegungen für soziale Gerechtigkeit. Im Zentrum der Strategie von WIMN stehen die Überschneidungen zwischen Gender, Migration, Klimawandel und Arbeitsrechten. 

Wie läuft das Projekt ab?

Das Women in Migration Network (WIMN) stärkt die Stimme von Frauen und Menschen aller Gender mit Migrationsserfahrungen im internationalen politischen Prozess. 
Dazu schafft das WIMN-Sekretariat Begegnungsräume für die Mitglieder und koordiniert die Aktivitäten des Netzwerks online oder bei internationalen Treffen. Außerdem steht WIMN im Austausch mit Entscheidungsträger:innen und bringt sich aktiv in internationale Diskussionsforen und Gesetzgebungsprozesse auf internationaler Ebene ein. WIMN organisiert Workshops und Online-Seminare, die von Menschen mit Migrations- oder Ungleichheitserfahrung durchgeführt werden, und sensibilisiert für die Notwendigkeit intersektionaler Ansätze in der Migrationspolitik. Die WIMN-Strategie für eine feministische Migrationspolitik ist ein kontinuierlicher Bottom-up-Prozess, der durch partizipative Konsultationen in verschiedenen internationalen Foren stattfindet.

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Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website unseres Partners:

Ihre Ansprechpartner:innen

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Apolline Moulliare

Apolline Moulaire

Projektmanagerin

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Paola Cyment

Paola Cyment

Project Coordinator and Advocacy Lead

Woman in Migration Network