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How to finance refugee leadership

2025

In einer Zeit, in der sich das humanitäre System im Umbruch befindet, bleiben von Geflüchteten geführte Organisationen bei der Verteilung internationaler Gelder oft außen vor – obwohl sie meist schneller und wirkungsvoller handeln als etablierte Akteure. Dieser Bericht analysiert, warum das humanitäre System an seine Grenzen stößt und welche Reformen echte Beteiligung und faire Ressourcenverteilung ermöglichen können.

ODI Global

Autor:innen

Caitlin Sturridge, Fran Girling-Morris, Claude Samaha und Mike Pearson

Mixed Migration Review 2025

Programm- und Projektbroschüren

Der diesjährige Mixed Migration Review (MMR) beleuchtet Migration vor dem Hintergrund intensiver geopolitischer Turbulenzen. Das humanitäre und multilaterale System steht unter enormem Druck, während Ungleichheiten wachsen, die technologische Transformation sich beschleunigt und die Klimakrise sich weiter zuspitzt. Der Bericht bietet fundierte Einblicke von politischen Entscheidungsträger:innen, UN-Führungskräften, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen. 

Er zeigt, wie eskalierende Konflikte im Nahen Osten, in der Sahelzone und im Sudan, die Instabilität in Myanmar, Klimaschocks in Südasien sowie Wirtschaftskrisen in Venezuela und im Libanon die Migrationsbewegungen prägen. Die Rubrik „Keeping Track“ liefert regionale Analysen zu Routen und Risiken, während „Voices on the Move“ persönliche Geschichten von fünf Migrant:innen erzählt. Diese Berichte machen deutlich, wie geopolitische Entwicklungen das Leben Einzelner beeinflussen und welche Ansätze zur Verbesserung der Migrationssysteme denkbar sind. Der Ausblick auf Ende 2025 ist alarmierend: Die globale Migrationspolitik wird zunehmend restriktiv, und es zeigt sich eine gefährliche Tendenz, Migrant:innen nicht als Menschen mit Rechten, sondern als Bedrohung wahrzunehmen.

Mixed Migration Center
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Missing in (Climate) Action? Displaced Communities and the Search for Durable Solutions

2025

Der Report untersucht, wie eng der klimabedingte Schäden und Verluste und Vertreibung miteinander verknüpft sind. Anhand von Fallstudien aus Bangladesch wird dargestellt, wie klimabedingte Schäden Existenzen zerstören, Menschen vertreiben und zu langfristiger sozialer Verwundbarkeit führen. Zugleich werden „good practices“ der Zivilgesellschaft in Bangladesch vorgestellt, die Wege zu dauerhaften Lösungen eröffnen. Der Bericht macht deutlich, wie  die Rechte und Bedürfnisse vertriebener Menschen stärker in Klima- und Entwicklungspolitik einbezogen werden können, um nachhaltige Antworten auf die Klimakrise zu finden. (Text in Englisch)

Robert Bosch Stiftung

Autor:innen

Steven Miron, Dyuti Tasnuva Rifat, Tanjib Islam,

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Konstruktiv darüber reden: Fünf Fragen für zukunftsfähige Einwanderungsdebatten

Bücher und Studien
2025

Die neue Studie von More in Common zeigt: Eine konstruktive Migrationsdebatte in Deutschland ist möglich – wenn sie differenziert, lösungsorientiert und jenseits politischer Lager geführt wird. Befragt wurden über 2.000 Menschen, deren Antworten ein klares Bild zeichnen: Die Mehrheit wünscht sich Ordnung und klare Regeln, aber auch Empathie und Anerkennung für Beiträge von Zugewanderten – besonders in Schlüsselberufen. Statt hitziger Polarisierung braucht es Vertrauen in die Gestaltungsfähigkeit von Politik und Gesellschaft. Das Impulspapier liefert fünf Leitfragen, die helfen können, Migration als gemeinsame Zukunftsaufgabe zu begreifen.

More in Common
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Ankommen Gestalten

Fachartikel
2025

Mit welchen Herausforderungen sind besonders gefährdete afghanische Schutzsuchende beim Ankommen in Deutschland konfrontiert? Und wie können Kommunen sie beim Ankommen erfolgreich unterstützen? In diesem Bericht stellt das International Rescue Committee die Ergebnisse einer partizipativen Evaluation der Umsetzung des Bundesaufnahmeprogramms für Afghanistan in der kommunalen Praxis vor und identifiziert Verbesserungsbedarfe. Es wird deutlich, dass Kommunen eine zentrale Rolle spielen, indem sie Unterbringung, Beratung und Integration organisieren, oft unter großem Druck und mit begrenzten Ressourcen. Der Bericht betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen Einbindung und nachhaltigen Unterstützung der Kommunen sowie verlässlicher Strukturen und guter Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Zivilgesellschaft, um den Schutzsuchenden ein sicheres Ankommen zu ermöglichen.

IRC Deutschland