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Beyond Survival: Regenerative Organizational Development Support in Wartime Ukraine

2026

Die ukrainische Zivilgesellschaft agiert in einem Zustand radikaler Gleichzeitigkeit, in dem Überleben, Regeneration und Transformation parallel stattfinden. In diesem außergewöhnlichen Kontext sind zivilgesellschaftliche Organisationen zu tragenden Säulen nationaler Stabilität geworden: Sie leisten humanitäre Hilfe, verteidigen Rechte und erhalten den gesellschaftlichen Zusammenhalt inmitten von Zerstörung. Zugleich tun sie dies unter der Last von Trauma, Erschöpfung und tiefgreifender Unsicherheit.

Dieser Bericht fasst erste Erkenntnisse aus einer Pilotinitiative der Robert Bosch Stiftung und der PeaceNexus Foundation zusammen. Die Initiative passt Unterstützungsangebote der Organisationsentwicklung an die Realitäten des Krieges an und begründet damit einen neu entstehenden Ansatz, den wir als regenerative Organisationsentwicklung (Regenerative Organizational Development, Regenerative OD) bezeichnen.

Robert Bosch Stiftung, PeaceNexus Foundation

Autor:innen

Olga Bentz

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Piloting Social Impact Bonds in Ukraine

2026

Diese Publikation stellt die erste Pilotinitiative für Social Impact Bonds (SIB) in der Ukraine vor. Als innovatives, wirkungsorientiertes Finanzierungsmodell zielt sie darauf ab, langfristige Abhängigkeiten von Fördermitteln zu reduzieren und nachhaltige Mechanismen für den Wiederaufbau zu stärken. Der Report enthält eine Machbarkeitsanalyse sowie konkrete Designoptionen für die Pilotierung eines Social Impact Bonds in der Ukraine. Basierend auf Recherchen, Stakeholder-Konsultationen und Feldforschung versteht er sich als Arbeitsdokument zur Förderung von Dialog, Lernen und der Weiterentwicklung wirkungsorientierter Finanzierungsinstrumente für den Wiederaufbau der Ukraine.

The Possible
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Ukrainian displaced people's inclusion in Europe

2026

Infolge der russischen Invasion der Ukraine nahm Europa über sechs Millionen Geflüchtete auf. Die erste Reaktion musste ad hoc entstehen, doch mit der Zeit haben sich die Fragestellungen geändert: Was hilft den Menschen dabei, nach ihrer Ankunft eine Arbeit, eine Schule, einen Alltag zu finden? Wie kann der Übergang von Nothilfe zu langfristiger Integration gestaltet werden? Was können die Länder voneinander lernen, wenn sich Systeme, Arbeitsmärkte und Sprachen unterscheiden?

Auf der Grundlage von Gesprächen und Diskussionsrunden mit Wissenschaftler:innen, politischen Entscheidungsträger:innen und Wirtschaftsvertreter:innen und unter aktiver Beteiligung ukrainischer Geflüchteter werden in diesem Briefing die Reaktionen in 12 Ländern analysiert und Faktoren für eine nachhaltigere Unterstützung aufgezeigt. 

Stockholm School of Economics in Riga

Autor:innen

Kata Fredheim

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Defender at home (Englisch)

2025

Ziel dieses Leitfadens ist es, das Thema Reintegration von Veteran:innen zu beleuchten – die damit verbundenen Herausforderungen, Erwartungen und die tatsächlichen Bedürfnisse von Soldat:innen, die ins zivile Leben zurückkehren. Die Publikation geht auch auf Ängste und Vorurteile ein, die in Gemeinschaften in Bezug auf den Reintegrationprozess bestehen können. Sie beschreibt sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Erfahrungen aus dem ukrainischen Trainingsprogramm „Defender at home“. Dieses wurde auf Anfrage von zivilgesellschaftlichen Organisationen, staatlichen Institutionen und Kirchen in ukrainischen Gemeinden entwickelt. Die Robert Bosch Stiftung hat die Erstellung dieses Leitfadens gefördert.

NGO Dialogue in Action
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Material Issues of Policy: Communities and Cultural Heritage (Englisch)

2025

Die ukrainische Kultur braucht angesichts des Kriegsgeschehens eine neue Strategie. Das Projekt RES-POL hat mit Unterstützung der Europäischen Union und in enger Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Kulturministerium entsprechende Analysen und Positionen erarbeitet. Unsere Partnerin Alona Karavai, Leiterin der NGO Insha Osvita, ist als Expertin an diesem Prozess maßgeblich beteiligt.

PVV Economic Development Agency

Autor:innen

Olha Sahaydak, Iryna Kats, Oleksandra Kovalchuk, Pavlo Holdin, Viktor Dvornikov

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The Ukrainian Cultural Sector in Wartimes (Englisch)

2025

Im April 2025 haben das Goethe Institut Ukraine (Kyjiw), das Ukraine Art Aid Center e.V. (Berlin) und ALIPH – die Internationale Allianz zum Schutz des Kulturerbes (Genf) – die Konferenz „Der ukrainische Kultursektor in Kriegszeiten: Notlagen – Bedarfe – Maßnahmen“ ausgerichtet. Gefördert wurde die Konferenz unter anderem von der Robert Bosch Stiftung. 

Mit Workshops von zwölf Expertengruppen aus der ganzen Ukraine zeigte die Veranstaltung, dass es im Sinne einer ausgewogenen Repräsentation und Inklusivität von größter Bedeutung ist, solche Zusammenkünfte innerhalb des kriegsgebeutelten Landes abzuhalten. Angesichts der zahlreichen Erkenntnisse der Konferenz wurde beschlossen, nicht nur ein kurzes Statement zu veröffentlichen, sondern auch den vorliegenden, ausführlicheren Bericht.

Goethe Institut und Ukraine Art Aid Ceter
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Finding Light in Darkness (Englisch)

Dieser Bericht untersucht die Rolle von Community Foundations in der Ukraine. Er zeichnet die Geschichte ihrer Entwicklung nach und beschreibt ihr einzigartiges Modell, das auf lokaler Verankerung, Unabhängigkeit und Transparenz basiert. Auf der Grundlage von Daten, die seit Beginn der Vollinvasion Russlands in der Ukraine erhoben wurden, beschreibt der Bericht auch die Bandbreite der Reaktionen von Community Foundations auf die Krise. Er veranschaulicht, wie die ukrainischen Community Foundations während des Krieges bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit bewiesen und Wirkung entfaltet haben, indem sie sowohl auf unmittelbare humanitäre Bedürfnisse reagierten als auch die langfristige Entwicklung der Gemeinschaft und den sozialen Zusammenhalt in den Blick genommen haben.

Global Fund for Community Foundations

Autor:innen

Olga Bentz