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Net Zero and Land Rights

Bücher und Studien
2025

Der Bericht analysiert die Auswirkungen globaler Klimastrategien auf Landrechte, Biodiversität und soziale Gerechtigkeit. Er warnt vor den möglichen Risiken des Emissionshandels zur Erreichung von Netto-Null-Zielen: Der imense Landbedarf von Kompensationsprojekten könnte Nutzungskonflikte verschärfen, indigene Rechte untergraben und die Ernährungssicherheit gefährden, insbesondere in Regionen mit unsicheren Landrechten. Die Autoren fordern daher, Landrechte indigener und lokaler Gemeinschaften anzuerkennen und diese als gleichberechtigte Partner in Klimaprojekte einzubinden. Zudem sollen Landrechte in nationale Klimastrategien integriert und verbindliche Standards für CO₂-Kompensationsprojekte eingeführt werden, um Landraub und soziale Ungerechtigkeit zu verhindern. (Text auf Englisch)

TMG Research & Robert Bosch Stiftung

Autor:innen

Moritz Hauer, Joanna Trimble u.a.

Mitigation, Adaptation, Migration

Bei den internationalen Klimaverhandlungen konzentrieren sich die Diskussionen häufig auf drei Schlüsselbereiche: Anpassung, Schäden und Verluste sowie Minderung. Ein wichtiges Thema bleibt dabei jedoch weitgehend unberücksichtigt: die Klimamobilität. In diesem Policy Brief wird untersucht, warum Klimamobilität für einen menschenzentrierten Aktionsplan entscheidend ist und welche Bedeutung sie für die Diskussionen innerhalb der Klimarahmenkonvention hat. Es wird aufgezeigt, wie Migration als proaktive Strategie zur Anpassung an den Klimawandel dienen kann, vorausgesetzt, dass die Rechte geschützt und angemessene Bedingungen geschaffen werden. Es wird diskutiert, warum Regierungen Migration erleichtern und Menschen in die Lage versetzen müssen, informierte Entscheidungen zu treffen, und wie dringend verantwortungsvolle Mechanismen und finanzielle Mittel benötigt werden, um Menschen zu unterstützen, die aufgrund der zunehmenden Klimafolgen vertrieben werden. Abschließend wird das Ausmaß der Emissionsminderung und ihre Auswirkungen auf die Stabilität von Ökosystemen und Migrationsfaktoren untersucht. In diesem Zusammenhang wird auch der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften durch Migration beim Übergang zu einer dekarbonisierten Wirtschaft hervorgehoben.

German Council on Foreign Relations (DGAP)

Autor:innen

Mechthild Becker, Sarah Rosengärnter, Sima Bulut, Dr. Kira Vinke

Governance Mapping and Assessment of the Great Green Wall for the Sahara and the Sahel Initiative

2023

Die „Great Green Wall for the Sahara and the Sahel Initiative“ (GGWI) wurde 2007 von der Afrikanischen Union zum Aufbau einer nachhaltigen Zukunft in der weitläufigen Sahelregion ins Leben gerufen. Bis 2030 sollen 100 Millionen Hektar degradiertes Land wiederhergestellt werden. Das Vorhaben zielt darauf ab, fruchtbares Land für die Landwirtschaft zu erhalten und die Resilienz gegenüber dem Klimawandel zu stärken.
Das Prinzip der "Good Governance" soll sicherstellen, dass die ambitionierten Ziele erreicht und Ressourcen effizient, transparent und verantwortungsvoll genutzt werden. Richtlinien und Projekte der Initiative sollen so gestaltet sein, dass sie den Menschen und der Umwelt zugutekommen.
Unser Partner Transparency International hat die GGWI in drei kritischen Bereichen analysiert: Transparenz, Partizipation sowie Rechenschaftspflicht und Integrität.
Der durch die Robert Bosch Stiftung geförderte Bericht konzentriert sich auf die "Pan African Agency of the Great Green Wall" (PAGGW) und ihre 11 Mitgliedsstaaten, insbesondere auf Niger und Senegal.

Transparency International