Impulse: Das KI-Rennen der Supermächte - Chinas Antwort auf Alterung, Wachstumskrise und geopolitischen Druck

China und die USA befinden sich im Wettlauf um die technologische Vorherrschaft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Während Washington versucht, Chinas Zugang zu Schlüsseltechnologien zu begrenzen und seine globale Führungsrolle zu verteidigen, setzt Peking auf KI als Motor für wirtschaftliche Erneuerung. Für China steht viel auf dem Spiel: eine alternde Gesellschaft, sinkendes Wachstum und der Wunsch nach Unabhängigkeit von westlichen Technologien. Zugleich verliert das US-Modell als wirtschaftliches und politisches Leitbild für viele Staaten an Anziehungskraft. Welche Folgen hat dieser Wandel für die globale Ordnung und für Deutschland?

Darüber sprechen wir mit Jörg Wuttke. Vor seinem Wechsel nach Washington war er 27 Jahre lang BASF-Repräsentant in Peking und während dieser Zeit insgesamt drei Mal Präsident der EU-Handelskammer in China sowie Chairman der Deutschen Handelskammer. Seit 2013 ist er zudem Mitglied des Beratergremiums des Mercator Institute for China Studies (MERICS) in Berlin sowie Mitglied des Verwaltungsrats von Bosch International.

Kerstin Lohse-Friedrich, Bereichsleiterin Kommunikation der Robert Bosch Stiftung, moderiert das Gespräch.

Die „Impulse“ richten sich an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Nachwuchskräfte aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien der Region Stuttgart und finden in vertraulichem Rahmen unter Chatham House Rule statt. Teilnahme auf Einladung/Anfrage.

Themen
Künstliche Intelligenz (KI)
Gesundheit
Frieden
Demokratie

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Stephanie Häfele

Senior Expert