Vergiss mich nicht – Forget me not

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Header Projekt Forget me not

Über das Projekt

Der Krieg in der Ukraine hat zu einer Krise der psychischen Gesundheit im Land geführt. Die Zahl der psychischen Störungen ist stark gestiegen. Das Projekt „Forget me not“ will zur Bewältigung dieser Krise beitragen. Zu den Aktivitäten des Projekts zählt die Entwicklung eines nicht-medizinischen Schulungsprogramms für psychologische Erste Hilfe (PEH), um eine maximal große Anzahl von Menschen in der Ukraine zu schulen. Das Projekt umfasst auch die Ausbildung der ersten ukrainischen PEH-Assistent:innen und -Ausbilder:innen. Das Projekt richtet sich an einzelne Bewohner:innen ukrainischer Gemeinden, die zur Schaffung eines psychologisch sichereren Umfelds für ihre Bewohner:innen beitragen wollen. Mit dem Projekt soll auch sichergestellt werden, dass öffentliche Einrichtungen der staatlichen Verwaltung, Bildungseinrichtungen, Polizei und Krankenhäuser über ausgebildete psychologische Ersthelfer:innen verfügen. Diese Fachleute sollen schließlich ein sich selbst organisierendes nationales Netz für psychologische Erste Hilfe mit einem eigenen Kompetenzzentrum bilden.
 

Warum machen wir das Projekt?

Der Krieg Russlands in der Ukraine hat zu einer Krise der psychischen Gesundheit im Land geführt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation und des ukrainischen Staates ist die Zahl der Menschen, die an psychischen Erkrankungen leiden, im Vergleich zu 2018 um 436 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sind die Mittel für Behandlungseinrichtungen im selben Zeitraum um 50 Prozent zurückgegangen. Grund ist die Wirtschaftskrise in dem durch den Krieg stark beeinträchtigten Land. Selbst im „guten“ Jahr 2018 konnte das ukrainische Gesundheitssystem nur rund 30 Prozent aller Personen, die psychologische Hilfe benötigten, auch entsprechende Hilfe anbieten. Nun steht das medizinische System für psychische Gesundheit kurz vor dem Zusammenbruch, da die Zahl der Patient:innen um das Hundertfache gestiegen ist, es an Personal mangelt und die Finanzierung nicht gesichert ist. 

Was wollen wir erreichen?

Die meisten Initiativen, die derzeit in der Ukraine durchgeführt werden, um die psychische Gesundheit der Bürger:innen des Landes zu erhalten, zielen auf den Wiederaufbau der medizinisch-psychiatrischen Infrastruktur, die Verbesserung der Qualifikation des Personals und die Ausbildung von medizinisches Personal ab. Der FMN-Ansatz ist alternativ und versucht jenseits der offiziellen Strukturen eines komplett überlasteten Gesundheitssystems, gesellschaftliche Ressourcen zur Prävention und Behandlung zu nutzen. Das Vorhaben glaubt daran, dass die Krise der psychischen Gesundheit in der Ukraine nur durch eine breite Einbeziehung gesellschaftlicher Gruppen gelingen kann. Ziel des Projekts ist daher die Schaffung eines Netzes von geschulten nichtmedizinischen Helfer:innen und Ausbilder:innen für psychologische Erste Hilfe (PEH) in ukrainischen Gemeinden.

Wie läuft das Projekt ab?

Für das Vorhaben wurde ein Online-Ressourcenzentrum mit Methoden, Instrumenten, und einer Datenbank internationaler Expert:innen erstellt. Darüber hinaus würde eine Lernplattform für Online-Schulungen entwickelt. Zehn ukrainische Expert:innen wurden ausgewählt und geschult, die eine anpassbare Methodik zur Leitung von Peer-to-Peer-Gruppen entwickelten. Zudem wurden „Mental Health Assistants“ ausgebildet, die auf Grundlage der entwickelten Methodik Selbsthilfegruppen initiieren und betreuen. Zwei Pilotgruppen testen das Vorhaben, bevor weitere Schritte zur Etablierung und Skalierung eingeleitet werden. 

Mehr erfahren

erfahren Sie auf der Website unseres Projektpartners

Ihre Ansprechpartner:innen

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Julia Teek

Julia Teek

Senior Projektmanagerin

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Gintaras Grachauskas

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