Zusammenhalt in Vielfalt: Das Vielfaltsbarometer 2019

Bücher und Studien

Deutschland ist ein vielfältiges Land. Darin liegen Chancen für die zukünftige Entwicklung in einer globalisierten Welt, aber auch Herausforderungen für das Zusammenleben der Menschen. Für die Mehrheit der Deutschen ist zunehmende Vielfalt mehr Bereicherung als Gefahr, zudem ist die Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt hierzulande gut ausgebildet. Gleichzeitig sind deutliche Unterschiede in der Akzeptanz von Vielfalt je nach Region und Dimension von Vielfalt feststellbar.

Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie „Zusammenhalt in Vielfalt: Das Vielfaltsbarometer 2019 der Robert Bosch Stiftung“, in der bundesweit 3.025 Personen ab 16 Jahren zu ihren Meinungen und ihrem Verhalten gegenüber verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen befragt wurden. Die Publikation zur Studie wird durch ein Grußwort von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eingeleitet.

Robert Bosch Stiftung (Hg.)

Autor:innen

Regina Arant, Georgi Dragolov, Björn Gernig, Klaus Boehnke unter Mitarbeit von Jonas Anttoni Seppälä

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Programm- und Projektbroschüren
2024

Angesichts des Fachkräftemangels gestaltet sich die Suche nach geeignetem Kita-Personal äußerst schwierig. Wie viel Potenzial steckt in der Anerkennung im Ausland erworbener pädagogischer Qualifikationen? Dieser Frage geht die Broschüre durch Zusatzanalysen zum Fachkräftebarometer Frühe Bildung nach. Der besseren Einordnung dienen Vergleichszahlen aus anderen Berufen.

Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI)

Autor:innen

Pascal Hartwich, Katja Tillmann

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Handreichung Patientenverfügung Muslime_600x800.png
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Handreichung zur Erstellung einer Patientenverfügung für Musliminnen und Muslime in Deutschland

2025

Die Publikation schließt eine schon lang bestehende Wissenslücke im medizinischen Bereich im Hinblick auf Musliminnen und Muslime. Sie bietet erstmals eine praxisnahe Orientierung für Menschen muslimischen Glaubens, die eine Patientenverfügung erstellen möchten. Auch Fachkräfte, Patient:innen und Angehörige finden darin wichtige Informationen. Die Handreichung behandelt sowohl theologische als auch rechtliche Aspekte und erklärt anhand von Beispielen, welche ärztlichen Maßnahmen am Lebensende möglich sind. Da Entscheidungen am Lebensende sehr individuell sind, wurde bewusst auf ein vorgefertigtes Formular verzichtet. Stattdessen enthält die Handreichung Textbausteine mit Erläuterungen, die zeigen, wie eine Patientenverfügung gestaltet werden kann.

Eugen Biser Stiftung

Autor:innen

Dr. Martin Kellner, Dr. Nina Nowar, Ayşe Coşkun

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Cover Sonderauswertung Vielfaltsbarometer_600x800.png
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Teilhabe und Zugehörigkeit in der Einwanderungsgesellschaft

2025

Deutschland ist ein Einwanderungsland und damit geprägt von ethnischer und religiöser Vielfalt. Die Akzeptanz von unterschiedlichen ethnischen Herkünften und Religionen hat in den letzten Jahren jedoch stark abgenommen, wie das Vielfaltsbarometer 2025 zeigt. Während 2019 noch 78 Prozent der Befragten sagten, dass sie immer etwas Neues lernen, wenn sie mit Menschen aus anderen Ländern zusammen sind, sind es 2025 nur noch 54 Prozent. Zudem sind aktuell 59 Prozent der Ansicht, dass man heute „wegen jeder Kleinigkeit als Rassist abgestempelt“ werde. 

Wie lassen sich unter diesen Voraussetzungen Teilhabe und Zugehörigkeit in der Einwanderungsgesellschaft für möglichst viele ermöglichen? Wie schauen die in Deutschland lebenden Menschen – solche ohne und solche mit Migrationshintergrund – auf unterschiedliche Aspekte von Vielfalt? Und was sind die Grundlagen für ein gutes Miteinander? Antworten auf diese Fragen liefert die vorliegende Sonderauswertung „Teilhabe und Zugehörigkeit in der Einwanderungsgesellschaft“ des Vielfaltsbarometers 2025 der Robert Bosch Stiftung.

Robert Bosch Stiftung

Autor:innen

Regina Arant, Georgi Dragolov, Klaus Boehnke, Ferdinand Mirbach

Nicht mehr am Limit: Warum die Lage der Kommunen bei der Flüchtlingsaufnahme dennoch herausfordernd bleibt

Programm- und Projektbroschüren
2025

Die Expertise untersucht, wie sich die Unterbringungssituation von Geflüchteten in Deutschland seit den hohen Zugangszahlen in 2022 und 2023 entwickelt hat. Die Studie zeigt, dass sich die akute Überlastung vielerorts entspannt hat, die Aufgabe für die Kommunen jedoch weiterhin herausfordernd bleibt. Anhand einer bundesweiten Befragung von 894 Kommunen zeigt sich, wie strukturelle Probleme – vom Mangel an bezahlbarem Wohnraum bis zu Engpässen in Ausländerbehörden – die Integration erschweren. Die Analyse macht deutlich, wie politische Maßnahmen wirken und welche Konsequenzen sie für Verwaltung und Geflüchtete haben. 

Den Artikel zur Expertise finden Sie hier: https://mediendienst-integration.de/artikel/viele-kommunen-sind-nicht-mehr-am-limit.html

Robert Bosch Stiftung

Autor:innen

Boris Kühn, Julian Schlicht