Partner Schule
Wie können Schulen in herausfordernden Lagen nachhaltig gestärkt werden? Diese Expertise zeigt, dass es dafür mehr braucht als einzelne Maßnahmen: Entscheidend ist das Zusammenspiel im Sozialraum. Aufbauend auf Erfahrungen aus der Begleitung des Startchancen-Programms beleuchtet die Publikation, wie Schulen, Kommunen und weitere Akteure enger zusammenarbeiten können – über institutionelle Grenzen hinweg. Sie beschreibt, warum Vernetzung kein Selbstläufer ist, welche Hürden bestehen und wie sie überwunden werden können. Neben fundierten Analysen bietet die Expertise konkrete Beispiele und Impulse für die Umsetzung vor Ort. Im Fokus steht dabei eine zentrale Frage: Wie gelingt es, die Bildungsbiografien von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen? Die Broschüre richtet sich an alle, die an der Schnittstelle von Schule, Kommune und Bildungssteuerung Verantwortung tragen und gemeinsame Lösungsansätze entwickeln wollen. Eine Expertise des Instituts Welt:Stadt:Quartier in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung.
Handbuch Gute Schule: Guter Unterricht im Mittelpunkt
Wie können Lehrkräfte im heterogenen Klassenzimmer guten Unterricht machen? Wie Leistungsbeurteilung fair und aussagekräftig gestalten? Wie fördern sie Verantwortungsübernahme ihrer Schüler:innen – und bleiben bei all diesen Aufgaben selbst Lernende? Dieses Handbuch zeigt, wie es geht: Anhand zahlreicher Praxisbeispiele von Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises. Durch die Verbindung von Wissenschaft und Schulpraxis entsteht eine fundierte Verknüpfung des aktuellen Forschungsstandes mit dem, was in Schule möglich ist. Das Buch richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen, Personen aus der Bildungsadministration und Multiplikator:innen, die sich von innovativen und ausgezeichneten Schul- und Unterrichtskonzepten inspirieren lassen wollen, sowie an Wissenschaftler:innen, die an einem Theorie-Praxis-Transfer interessiert sind.
Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
Angesichts des Fachkräftemangels gestaltet sich die Suche nach geeignetem Kita-Personal äußerst schwierig. Wie viel Potenzial steckt in der Anerkennung im Ausland erworbener pädagogischer Qualifikationen? Dieser Frage geht die Broschüre durch Zusatzanalysen zum Fachkräftebarometer Frühe Bildung nach. Der besseren Einordnung dienen Vergleichszahlen aus anderen Berufen.
Schulentwicklungsberatung an benachteiligten Standorten
Die Robert Bosch Stiftung beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Bedeutung von Schulentwicklungsberatung, insbesondere für Schulen in kritischer Lage. Die Unterstützung durch externe Prozessbegleiter:innen hat sich dabei als vielversprechendes Instrument erwiesen. Zugleich sind die Strukturen der Schulentwicklungsberatung bundesweit sehr unterschiedlich ausgeprägt und bislang nur wenig systematisch reflektiert.
Hier setzt diese Studie an: Sie leistet eine begriffliche Klärung, bietet einen bundesweiten Überblick über unterschiedliche Strukturen und Professionalisierungsansätze und macht die Rolle von Schulentwicklungsberater:innen als Moderator:innen, kritische Freund:innen und technische Expert:innen sichtbar. Darüber hinaus wirft sie Fragen zur Qualität von Beratungsprozessen, zu Standards sowie zum Zusammenspiel der Unterstützungssysteme auf und gibt Impulse für die weitere Professionalisierung des Feldes. Der Forschungsbericht wurde als Kooperationsprojekt der Universität Siegen und der Universität Erfurt konzipiert und erstellt.
Deutsches Schulbarometer Befragung Schüler:innen
Für die Ausgabe 2025/2026 des „Deutschen Schulbarometers Schüler:innen“ befragte die Robert Bosch Stiftung Kinder, Jugendliche und jeweils einen Elternteil zu ihrer Lebensqualität, ihrem schulischen Wohlbefinden, der Unterrichtsqualität sowie zu Möglichkeiten der Mitbestimmung in Schule und Unterricht. Auch das Thema Mobbing wird umfassend beleuchtet. Die Ergebnisse der repräsentativen Studie zeigen: Jedes vierte Kind in Deutschland weist psychische Auffälligkeiten auf, besonders häufig Kinder aus einkommensschwachen Familien. Zudem wünscht sich die große Mehrheit der Schüler:innen mehr Einfluss auf die Gestaltung des Unterrichts, fühlt sich bislang jedoch nur unzureichend gehört. Ein weiteres Ergebnis: Ein Drittel der Jugendlichen erlebt regelmäßig Mobbing durch Mitschüler:innen. Die Studie wurde in Kooperation mit Prof. Dr. Julian Schmitz von der Universität Leipzig und in enger Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Forschungsteam entwickelt.