Equal Partnerships

Programm- und Projektbroschüren
2023
Equal Partnerships

Gulu ist eine der am schnellsten wachsenden Sekundärstädte in Uganda. Mit rund 150.000 Einwohner:innen in der Stadt und mehr als 275.000 Menschen im Umland ist Gulu das größte urbane Zentrum in der nördlichen Region des Landes. Aufgrund seiner strategischen Lage verbindet Gulu ländliche und städtische Gebiete in Norduganda, Südsudan, Kenia, der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik. Migration und (interne) Vertreibung aufgrund früherer Bürgerkriege, regionaler Konflikte, wirtschaftlicher Ungleichheit sowie Klimawandel und Umweltzerstörung haben die Stadt Gulu stark geprägt. Um einen Überblick über Akteure, Aktivitäten, Partnerschaften und Kooperationslücken in Gulu zu erhalten, führte das Equal Partnerships Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt partizipative Entwicklungsprojekte durch, die von der Stadt selbst initiiert wurden. Das Stakeholder Mapping zeigt, dass trotz der international gelobten "offenen" Asylpolitik Ugandas der Fokus auf die Unterbringung von Geflüchteten in ländlichen Siedlungen dazu geführt hat, dass Geflüchtete im urbanen Raum weitgehend unsichtbar bleiben. Dies beeinträchtigt die Handlungsmöglichkeiten der lokalen Regierung, der Zivilgesellschaft und internationaler Organisationen bei der Unterstützung von Geflüchteten in der Stadt. (Nur auf englisch)

Equal Partnerships

Autor:innen

Lasse Juhl Morthorst, Janina Stürner-Siovitz

Equal Partnerships

Programm- und Projektbroschüren
2023
Equal Partnerships

Die kenianische Stadt Garissa mit rund 500.000 Einwohner:innen ist das urbane Zentrum des Garissa County und ein wichtiges Wirtschaftszentrum der Region. 160 Kilometer westlich der somalischen Grenze und 100 Kilometer südwestlich des Geflüchtetenlagers Dadaab gelegen, steht Garissa vor großen Herausforderungen im Zusammenhang mit urbaner Migration und Vertreibung. Um ein besseres Verständnis der Akteure im Bereich Migration und Vertreibung, der Dynamik von Partnerschaften und der Lücken in der Zusammenarbeit zu erlangen, führte das Equal Partnerships Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Garissa partizipative Feldforschung und Workshops durch. Die Fallstudie kontextualisiert Garissa im nationalen und regionalen Migrationskontext, stellt die Ergebnisse des Stakeholder Mappings vor, identifiziert Chancen und Herausforderungen kooperativer Ansätze und schließt mit konkreten Politikempfehlungen zur Stärkung von Multi-Stakeholder-Partnerschaften für urbane Migrationsgovernance. (Nur auf englisch)

Equal Partnerships

Autor:innen

Pauline Cherunya, Daniel Provost

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Cover der Publikation Expanding Protection Options
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Expanding Protection Options?

Expanding Protection Options?
2024
Expanding Protection Options?

Angesichts der Krisen, die zu Flucht und Vertreibung führen und vielerorts die Asylsysteme an ihre Grenzen bringen, sind Länder zunehmend dazu übergegangen, Alternativen zu den traditionellen Schutzinstrumenten zu nutzen. Ihr Ziel ist es, Vertriebenen damit einen rechtlichen Status und Zugang zu bestimmten Rechten und Formen der Unterstützung zu gewähren. Obwohl diese Ansätze nicht völlig neu sind, haben sie durch die Reaktionen auf drei der größten Vertreibungskrisen der Nachkriegszeit, aus Syrien, Venezuela und der Ukraine, an Bedeutung gewonnen. Die wichtigsten Aufnahmeländer haben sich dafür entschieden, Millionen von Schutzsuchenden einen legalen Status zu gewähren, indem sie auf bestehende Einwanderungspolitik oder einen neuen temporären Status auf das Flüchtlings- oder Asylsystem zurückgegriffen haben.

Dieser Bericht, der Teil der gemeinsamen Initiative "Beyond Territorial Asylum: Making Protection Work in a Bordered World" von MPI und der Robert Bosch Stiftung ist, untersucht diese Fälle und stellt Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede in den Ansätzen zur Schutzgewährung fest. Die Studie analysiert die Faktoren, die den Entscheidungen der Regierungen zugrunde liegen, sowie deren mittel- und langfristigen Auswirkungen. Sie schließt mit Überlegungen dazu, welche Lehren für künftige internationale Vertreibungskrisen gezogen werden können.

Migration Policy Institute

Autor:innen

Andrew Selee, Susan Fratzke, Samuel Davidoff-Gore, Luisa Feline Freier

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Equal Partnerships Policy Paper

Programm- und Projektbroschüren
Equal Partnerships Policy Paper

As Africa witnesses a profound transformation from rural to diverse urban societies, the spotlight has primarily focused on human mobility towards major urban centers. Yet, the crucial role of intermediary cities —bridging rural and metropolitan areas— remains overlooked in academic and policy discussions. In this policy paper, Janina Stürner-Siovitz and Lasse Juhl Morthorst from the Equal Partnerships Project, shed light on the vital yet neglected space of intermediary cities in Africa and explore what is needed on the local, national and international level to create sustainable multi-stakeholder partnerships to address urban migration processes.

Friedrich-Alexander-University Erlangen-Nuremberg

Autor:innen

Janina Stürner-Siovitz and Lasse Juhl Morthorst

Der Schlüssel zur Mobilität

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Der Schlüssel zur Mobilität

Viele Staaten versuchen zunehmend, die Mobilität von Flüchtlingen über neue Ansätze zu ermöglichen, indem Mobilität etwa mit Arbeits- oder Studienmöglichkeiten verbunden wird. Dieser Vorstoß, der die Mobilitätsperspektiven erhöhen soll, wird jedoch dadurch konterkariert, dass Flüchtlinge oft nur begrenzten Zugang zu Reisedokumenten haben und deren Verwendung oft eingeschränkt ist. Infolgedessen sind Menschen auf der Flucht oft nicht in der Lage, sicher und legal über Grenzen hinweg zu reisen. Dies schränkt ihre Handlungsfähigkeit ein und behält zudem den Druck auf den Aufnahmeländer bei, indem Flüchtlinge daran gehindert werden, ihre Möglichkeiten im Ausland zu nutzen. In unserem Policy Brief untersucht Samuel Davidoff-Gore die verschiedenen Arten von Reisepapieren, die Herausforderungen, mit denen sich Flüchtlinge bei der Beschaffung und Verwendung dieser Dokumente konfrontiert sehen, sowie mögliche Schritte, die Regierungen und andere Akteure unternehmen könnten, um diese Hürden abzubauen. Der Brief ist Teil der Initiative  Beyond Territorial Asylum: Making Protection Work in a Bordered World, die das Migration Policy Institute und die Robert Bosch Stiftung durchführen. Die Initiative zielt darauf ab, gegenwärtige Herausforderungen für Asylsysteme zu adressieren, und neue Mechanismen zu erforschen, die Schutz bieten, Gerechtigkeit fördern und eine flexiblere, nachhaltige Infrastruktur aufbauen.
 

Migration Policy Institute

Autor:innen

Samuel Davidoff-Gore

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Meeting Skill Needs for the Global Green Transition

Meeting Skill Needs for the Global Green Transition
Meeting Skill Needs for the Global Green Transition

Die grüne Transformation soll nicht nur die Wirtschaft nachhaltiger machen, sondern schafft auch einen enormen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften. In diesem Policy-Papier analysieren Sam Huckstep und Helen Dempster Angebot und Nachfrage von Schlüsselqualifikationen für die grüne Transformation im Globalen Süden und Norden. Ihre Ergebnisse zeigen für zehn untersuchten Länder einen Bedarf einen Arbeitskräften für die Installation und Wartung von Solar-Photovoltaik-Panels und Wärmepumpen. Besonders herausfordernd ist die Lage im Globalen Norden, wo sich die Emissionen trotz einer alternden Bevölkerung zügig reduzieren müssen. Um die Ziele der grünen Transformation zu erreichen, kann Migration eine wichtige Ergänzung zu lokaler Fort- und Ausbildung sein. Die Autoren betonen jedoch die Notwendigkeit, eine solche Migrationsstrategie mit Maßnahmen zu verknüpfen, die die Ausbildung und Bindung von Arbeitskräften im Herkunftsland fördern. (Text auf englisch)

Center for Global Development

Autor:innen

Sam Huckstep, Helen Dempster

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Mixed Migration Review 2023

Mixed Migration Review 2023
2023
Mixed Migration Review 2023

Der Mixed Migration Review (MMR) ist der Flaggschiff-Bericht des Mixed Migration Centre, der erstmals 2018 veröffentlicht wurde. Der Bericht 2023 bietet einen umfassenden globalen Überblick über alle Ereignisse und politischen Entwicklungen im Bereich der gemischten Migration im Laufe des Jahres sowie einen bewusst regionalen Fokus, vor allem durch Interviews mit kritischen regionalen Denkern und Praktikern, Essays und Momentaufnahmen, die regionale Fragen beleuchten sowie ausführliche und persönliche Migrant:innengeschichten.

Mixed Migration Centre
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The failure to fund refugee-led organisations

The failure to fund refugee-led organisations
2023
The failure to fund refugee-led organisations

Von Flüchtlingen geführte Organisationen (Refugee-led Organisations, RLOs) sind ein wichtiger Bestandteil der Flüchtlingshilfe. Sie übernehmen wichtige Aufgaben für ihre Communitys und zeichnen sich dadurch aus, nachvollziehbare, legitime, transparente, effektive und wirksame Maßnahmen durchzuführen. Dieses Papier stellt die Ergebnisse des ersten Teils eines fünfjährigen Forschungsprojekts vor, das die Quantität und Qualität der Finanzierung von RLOs im Zeitverlauf analysiert. Das von der Open Society Foundations mitgeförderte und von der Humanitarian Policy Group des Overseas Development Institute geleitete Projekt zielt darauf ab, präzise und unabhängige Momentaufnahmen der Finanzierung zu liefern und ein evidenzbasiertes Advocacy-Instrument zur Verbesserung der Quantität und Qualität der Finanzierung von RLOs zu entwickeln.

HPG

Autor:innen

Caitlin Sturridge u.a.

Building Meaningful Refugee Participation into Protection Policymaking

Building Meaningful Refugee Participation into Protection Policymaking
Building Meaningful Refugee Participation into Protection Policymaking

Der Bericht ist Teil der Initiative "Beyond Territorial Asylum: Making Protection Work in a Bordered World" des Migration Policy Institutes und der Robert Bosch Stiftung. Er untersucht, was Staaten, internationale Organisationen und andere Akteure dazu motiviert, Initiativen zur Beteiligung von Geflüchteten umzusetzen, welche Formen diese Initiativen annehmen und wo ihre Grenzen liegen. Die Studie schlägt auch eine vorläufige Theorie des Wandels vor (wie solche Aktivitäten ihre Ziele erreichen sollen), eine Reihe von Indikatoren, um den Einfluss der Partizipation von Geflüchteten auf die Wirksamkeit von Politik zu messen, und Empfehlungen, wie solche Instrumente genutzt werden können, um das Engagement und die Politik für Geflüchtete zu verbessern.

Migration Policy Institute

Autor:innen

Uwezo Ramazani

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Von Analog zu Digital: Derzeitige Abläufe der Visaerteilung für Fachkräfte

Bücher und Studien
Von Analog zu Digital: Derzeitige Abläufe der Visaerteilung für Fachkräfte

Deutschland braucht Fachkräfteeinwanderung. Dafür wird eine effektive Migrationsverwaltung benötigt, die über skalierbare Kapazitäten verfügt. Denn Qualität und Geschwindigkeit des Antragsverfahrens hängen auch von der personellen und technischen Ausstattung der Behörden ab. Die Digitalisierung von Antrags- und Entscheidungsprozessen kann dabei einen entscheidenden Beitrag leisten. Dieser Brief widmet sich deshalb den verschiedenen Institutionen und Akteuren, die am Einwanderungsprozess beteiligt sind und nimmt vor allem die vorhandenen Kommunikationskanäle und den Stand des Datenaustauschs näher in den Blick. Unterschiedliche Datenverwaltungssysteme und uneinheitliche Kommunikationsformen stellen sich dabei als Hürden im Verfahren heraus. Der Policy Brief macht deshalb konkrete Verbesserungsvorschläge, um das Einwanderungsverfahren zu vereinfachen, wie etwa durch einen personenbezogenen Datenpool oder die Veröffentlichung der aktuellen Bearbeitungszeit.

Die Publikation ist Teil des “Dialogue on Tech and Migration, DoT.Mig.“ der „Migration Strategy Group", einer gemeinsamen Initiative der Robert Bosch Stiftung, Bertelsmann Stiftung und des German Marshall Funds.

DoT.Mig

Autor:innen

Marius Tollenaere, Ahu Çelik, Fragomen Global LLP