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Dr. Raphaela Schweiger

Teamleiterin

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Karen Jacobsen

Karen Jacobsen

Henry J. Leir Professorship in Global Migration

Tufts University, Fletcher School of Law and Diplomacy

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Carlos Alvarado

Carlos Alvarado Quesada

Professor of Practice

Tufts University, Fletcher School of Law and Diplomacy

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Ähnliche Projekte

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Scars of war_Ethiopia report
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Scars of War and Deprivation

Fachartikel

Der Konflikt in der Region Tigray seit November 2020 hat zu zahlreichen Todesopfern und Vertreibung geführt. Mit 4,38 Millionen Binnenvertriebenen hat Äthiopien eine der höchsten Binnenvertriebenenpopulationen der Welt. Zu den anhaltenden Problemen in der Region gehören Menschenrechtsverletzungen, Nahrungsmittel- und Medikamentenknappheit, sexuelle Gewalt und unzureichender Zugang zu psychosozialer Unterstützung. Der Bericht gibt einen Überblick über die wichtigsten Probleme, mit denen Äthiopien und die Region Tigray konfrontiert sind, und zieht spezifische Lehren aus den systemischen Mängeln der globalen Reaktion auf Binnenvertreibung. Darüber hinaus werden Empfehlungen für die Vereinigten Staaten, die Hilfsgemeinschaft, Geber und Entwicklungsakteure sowie für die äthiopische Regierung und die Behörden von Tigray formuliert.

Refugees International

Autor:innen

Sarah Miller

Equal Partnerships

Programm- und Projektbroschüren
2023

Sfax, die zweitgrößte Stadt Tunesiens, liegt an der Mittelmeerküste und ist ein wichtiges Wirtschaftszentrum, das den Norden und den Süden des Landes verbindet. In Sfax leben ca. 615.000 Menschen, im Umland ca. 950.000. Die Stadt ist geprägt von gemischter Land-Stadt-, interregionaler und internationaler Migration. Die zunehmend schwierige sozioökonomische Situation, finanzielle Zwänge, Genderdynamiken, das Fehlen einer nationalen Migrationsstrategie sowie die Politisierung von Mobilitätsfragen zwischen Nordafrika und Europa haben einzigartige Auswirkungen auf die Migrationsgovernance in Sfax. Die Stadtverwaltung beteiligt sich am internationalen Mediterranean City-to-City Migration Network (MC2CM) und versucht, die Herausforderungen der Migration auf lokaler Ebene zu lösen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Akteure, die sich direkt oder indirekt mit dem Thema Migration und Vertreibung befassen. Das Stakeholder-Mapping des Equal Partnership Projekts zeigt, dass die Zivilgesellschaft und internationale Akteure ein Referenz- und Koordinationssystem für Migrationsfragen geschaffen haben. Vertreter nationaler Agenturen und der Stadtverwaltung nehmen gelegentlich an diesen Treffen teil, und die Stadtverwaltung hat mit Migrantenverbänden zusammengearbeitet. Der lokale Handlungsspielraum bleibt jedoch sehr begrenzt, da es keinen lokal-nationalen Dialog gibt. (Nur auf englisch)

Autor:innen

Hervé Nicolle, Daniel Provost

Equal Partnerships

Programm- und Projektbroschüren
2023

Die senegalesische Stadt Saint-Louis mit ca. 300.000 Einwohner:innen dient als Ankunfts-, Transit-, Aufenthalts-, Ziel- und Rückkehrort für ein breites Spektrum migrierender Bevölkerungsgruppen. Während die strategische Lage von Saint-Louis an der Atlantikküste Migrant*innen auf der Suche nach sozioökonomischen Chancen anzieht, stellen klimabedingte Stressfaktoren sowie der unzureichende Zugang zu Unterkünften und Sozialleistungen eine Herausforderung für die Integration von Migrant:innen und die Ergreifung effektiver lokaler Maßnahmen dar. Das Stakeholder-Mapping des Equal Partnership Projekts zeigt, dass ein breites Spektrum an lokalen, nationalen und internationalen Akteuren mit Migration und Vertreibung in Saint-Louis befasst ist, wobei sich die Zusammenarbeit vor allem auf lokale, klimabedingte Vertreibung und Kinderschutz konzentriert. Bei Fragen der internationalen Migration bestehen noch erhebliche Kooperationslücken.

Autor:innen

Daniel Provost, Pauline Cherunya

Equal Partnerships

Programm- und Projektbroschüren
2023

Oujda ist eine mittelgroße Stadt im Nordosten Marokkos. Mit ca. 500.000 Einwohner:innen ist Oujda das Verwaltungszentrum der Ostregion. Die Stadt liegt in unmittelbarer Nähe zur algerischen Grenze (13 km) und zum Mittelmeer (60 km) und ist ein wichtiger Knotenpunkt für ländlich-urbane, interregionale und internationale Migration. Sowohl der Regionalrat als auch die Stadtverwaltung von Oujda haben Verwaltungseinheiten für Migration eingerichtet und behandeln das Thema Migration und Entwicklung in ihren lokalen und regionalen Entwicklungsplänen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Akteure, die sich direkt oder indirekt für die gemischte Migration in der Stadt einsetzen. Das Stakeholder-Mapping des Euqal Partnership Projekts zeigt, dass öffentliche und zivilgesellschaftliche Akteure sich zwar mit Fragen der gemischten Migration befassen und verschiedene Koordinationszentren eingerichtet haben, dass aber die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren auf lokaler Ebene sowie der Dialog zwischen lokalen, regionalen und nationalen Regierungen dringend verstärkt werden müssen. Trotz des Verbesserungsbedarfs wurden im Rahmen des Projekts mehrere gute Beispiele für Multi-Stakeholder-Maßnahmen identifiziert, wie z.B. das „Oujda Migration Network“.

Autor:innen

Janina Stürner-Siovitz, Lasse Juhl Morthorst

Equal Partnerships

Programm- und Projektbroschüren
2023

Die ghanaische Stadt Kumasi mit rund 3,35 Millionen Einwohner:innen ist die Hauptstadt der Ashanti-Region, die den Norden Ghanas mit der Südküste verbindet. Kumasi ist eine wichtige Ziel- und Transitstadt für Binnenmigration sowie für gemischte Migration aus Nigeria im Osten und mehreren ECOWAS-Mitgliedsstaaten im Westen. Obwohl Migration in Kumasi kein vorrangiges politisches Thema ist, engagieren sich "organische" Netzwerke aus städtischen Behörden, NGOs und Führungspersönlichkeiten der Stadt in vielfältiger Weise in Migrationsfragen. Das Stakeholder-Mapping des Equal Partnership Projects zeigt, dass das Thema Migration zwar nicht offiziell auf der politischen Agenda der lokalen Regierung steht, aber zahlreiche Akteure jenseits von offiziellen Strategien, Gesetzen und Vorschriften in ihrem Alltag mit Migrant:innen zu tun haben. Die Etablierung eines lokal-nationalen Dialogs, der die Lücke zwischen der kürzlich verabschiedeten nationalen Migrationspolitik und der lokalen Politik vor Ort schließt, birgt großes Potenzial.

Autor:innen

Janina Stürner-Siovitz, Lasse Juhl Morthorst

Equal Partnerships

Programm- und Projektbroschüren
2023

Gulu ist eine der am schnellsten wachsenden Sekundärstädte in Uganda. Mit rund 150.000 Einwohner:innen in der Stadt und mehr als 275.000 Menschen im Umland ist Gulu das größte urbane Zentrum in der nördlichen Region des Landes. Aufgrund seiner strategischen Lage verbindet Gulu ländliche und städtische Gebiete in Norduganda, Südsudan, Kenia, der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik. Migration und (interne) Vertreibung aufgrund früherer Bürgerkriege, regionaler Konflikte, wirtschaftlicher Ungleichheit sowie Klimawandel und Umweltzerstörung haben die Stadt Gulu stark geprägt. Um einen Überblick über Akteure, Aktivitäten, Partnerschaften und Kooperationslücken in Gulu zu erhalten, führte das Equal Partnerships Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt partizipative Entwicklungsprojekte durch, die von der Stadt selbst initiiert wurden. Das Stakeholder Mapping zeigt, dass trotz der international gelobten "offenen" Asylpolitik Ugandas der Fokus auf die Unterbringung von Geflüchteten in ländlichen Siedlungen dazu geführt hat, dass Geflüchtete im urbanen Raum weitgehend unsichtbar bleiben. Dies beeinträchtigt die Handlungsmöglichkeiten der lokalen Regierung, der Zivilgesellschaft und internationaler Organisationen bei der Unterstützung von Geflüchteten in der Stadt. (Nur auf englisch)

Autor:innen

Lasse Juhl Morthorst, Janina Stürner-Siovitz

Equal Partnerships

Programm- und Projektbroschüren
2023

Die kenianische Stadt Garissa mit rund 500.000 Einwohner:innen ist das urbane Zentrum des Garissa County und ein wichtiges Wirtschaftszentrum der Region. 160 Kilometer westlich der somalischen Grenze und 100 Kilometer südwestlich des Geflüchtetenlagers Dadaab gelegen, steht Garissa vor großen Herausforderungen im Zusammenhang mit urbaner Migration und Vertreibung. Um ein besseres Verständnis der Akteure im Bereich Migration und Vertreibung, der Dynamik von Partnerschaften und der Lücken in der Zusammenarbeit zu erlangen, führte das Equal Partnerships Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Garissa partizipative Feldforschung und Workshops durch. Die Fallstudie kontextualisiert Garissa im nationalen und regionalen Migrationskontext, stellt die Ergebnisse des Stakeholder Mappings vor, identifiziert Chancen und Herausforderungen kooperativer Ansätze und schließt mit konkreten Politikempfehlungen zur Stärkung von Multi-Stakeholder-Partnerschaften für urbane Migrationsgovernance. (Nur auf englisch)

Autor:innen

Pauline Cherunya, Daniel Provost

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Cover der Publikation Expanding Protection Options
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Expanding Protection Options?

2024

Angesichts der Krisen, die zu Flucht und Vertreibung führen und vielerorts die Asylsysteme an ihre Grenzen bringen, sind Länder zunehmend dazu übergegangen, Alternativen zu den traditionellen Schutzinstrumenten zu nutzen. Ihr Ziel ist es, Vertriebenen damit einen rechtlichen Status und Zugang zu bestimmten Rechten und Formen der Unterstützung zu gewähren. Obwohl diese Ansätze nicht völlig neu sind, haben sie durch die Reaktionen auf drei der größten Vertreibungskrisen der Nachkriegszeit, aus Syrien, Venezuela und der Ukraine, an Bedeutung gewonnen. Die wichtigsten Aufnahmeländer haben sich dafür entschieden, Millionen von Schutzsuchenden einen legalen Status zu gewähren, indem sie auf bestehende Einwanderungspolitik oder einen neuen temporären Status auf das Flüchtlings- oder Asylsystem zurückgegriffen haben.

Dieser Bericht, der Teil der gemeinsamen Initiative "Beyond Territorial Asylum: Making Protection Work in a Bordered World" von MPI und der Robert Bosch Stiftung ist, untersucht diese Fälle und stellt Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede in den Ansätzen zur Schutzgewährung fest. Die Studie analysiert die Faktoren, die den Entscheidungen der Regierungen zugrunde liegen, sowie deren mittel- und langfristigen Auswirkungen. Sie schließt mit Überlegungen dazu, welche Lehren für künftige internationale Vertreibungskrisen gezogen werden können.

Migration Policy Institute

Autor:innen

Andrew Selee, Susan Fratzke, Samuel Davidoff-Gore, Luisa Feline Freier