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Chancen statt "Krise"

Bücher und Studien

Nach der Corona-Pandemie folgte der Angriff Russlands auf die Ukraine, seither sind fast 1,2 Millionen Menschen aus der Ukraine nach Deutschland gekommen – zusätzlich zu den Menschen, die über das reguläre Asylsystem eingewandert sind. Gleichzeitig werden personelle und finanzielle Engpässe in Kommunen deutlicher: Probleme wie Wohnraummangel oder nicht ausreichende Kinderbertreuung setzen lokale Verwaltungen unter Druck. Wie können Kommunen angesichts dieser multiplen Herausforderungen Resilienz entwickeln? Zwischen Mai 2023 und März 2024 ging das DeZIM gemeinsam mit 11 Kommunen dieser Frage nach, zeigt im Bericht Best Practice auf und gibt Handlungsempfehlungen ab. 

Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung
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Cover der Studie "Rassismus in der Polizei?"
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Rassismus in der Polizei?

2024

In den letzten Jahren gab es immer wieder Debatten darüber, ob Rassismus in der Arbeit der Polizei eine Rolle spielt. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass die Polizei in Deutschland Menschen auch aufgrund äußerer Merkmale kontrolliert. Die Autor:innen dieser Studie haben die Praxis der Polizei durch teilnehmende Beobachtung untersucht.

Mediendienst Integration

Autor:innen

Dr. Astrid Jacobsen und Dr. Jens Bergmann

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Cover MPI Final report
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The End of Asylum?

Programm- und Projektbroschüren

Der Bericht entwirft eine Vision davon, wie sich das internationale System zum Schutz Geflüchteter weiterentwickeln kann, wobei der Schwerpunkt auf der Zukunft des Asyls liegt. Der Bericht analysiert vielversprechende Entwicklungen und Ideen zur geordneten Einreise, effizienteren Prozessen und mehr Kapazitäten in Länderregionen. Darüber hinaus untersuchen die Autor:innen, wie damit diejenigen besseren Schutz bekommen, die ihn benötigen und gleichzeitig das Vertrauen der Öffentlichkeit gesichert wird, indem chaotische Zustände an Grenzen verringert werden und die Durchsetzung von Gesetzgebung sowie Rechtstaatlichkeit gewahrt werden. Es ist der abschließende Bericht der dreijährigen Initiative „Beyond Territorial Asylum: Making Protection Work in a Bordered World", die vom Migration Policy Institute und der Robert Bosch Stiftung durchgeführt wird. Im Rahmen der Initiative sollen zukunftsweisende Zugangswege zu Schutz identifiziert und evaluiert werden, die für mehr Gerechtigkeit sorgen und zu einer flexibleren, nachhaltigeren Infrastruktur führen.
 

Migration Policy Institute

Autor:innen

Susan Fratzke, Meghan Benton, Andrew Selee, Emma Dorst, Samuel Davidoff-Gore

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Cover Policy Briefing Mig-EN
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Key Building Blocks for a Better Migration System

Fachartikel

Wie gelingt es der Politik, Migration besser zu gestalten? In der ersten Ausgabe unserer neuen Publikationsreihe „Policy Briefing“ zeigen Jessica Bither und Hannes Einsporn, beide Expert:innen im Team Migration der Robert Bosch Stiftung, wie es gelingen kann, mit einer Kombination verschiedener politischer Maßnahmen schneller und flexibler auf die wachsenden Herausforderungen in der Migrationspolitik zu reagieren. Die Autor:innen argumentieren, dass restriktive Maßnahmen allein nicht zu mehr „Kontrolle“ in der Migrationspolitik führen – im Gegenteil. (Text in Englisch)

Robert Bosch Stiftung

Autor:innen

Jessica Bither & Hannes Einsporn

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Cover Policy Briefing Migration
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Warum Abschreckung keine Lösung ist (Kurzversion)

Zentrale Publikationen

In der ersten Ausgabe unserer neuen Publikationsreihe „Policy Briefing“ zeigen Jessica Bither und Hannes Einsporn, beide Expert:innen im Team Migration der Robert Bosch Stiftung, wie es gelingen kann, mit einer Kombination verschiedener politischer Maßnahmen schneller und flexibler auf die wachsenden Herausforderungen in der Migrationspolitik zu reagieren. Die Publikation ist eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse in deutscher Sprache. 

Zum ausführlichen Policy Briefing (in englischer Sprache)

Robert Bosch Stiftung

Autor:innen

Jessica Bither und Hannes Einsporn

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Cover MDI-Expertise Clankriminalität
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„Clans“ und „Clankriminalität“

2024

Der Autor dieser Expertise, Dr. Mahmoud Jaraba forscht seit 2015 zu arabischen, türkischen und kurdischen Großfamilien – oft als „Clans“ oder „Mhallamiye“ bezeichnet – in Deutschland. Bei seiner Feldforschung hat er über Jahre hinweg den Alltag von Angehörigen der Familien begleitet und mehrere Hundert Interviews mit ihnen sowie mit Vertreter:innen von Polizei, Behörden und Sozialarbeit geführt.

Mediendienst Integration

Autor:innen

Dr. Mahmoud Jaraba

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Cover_Forced Mig review
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Digital disruption and displacement

Digitale Technologien spielen eine immer größere Rolle im Leben von Migrant:innen. Die Nutzung digitaler Technologien beeinflusst und gestaltet sowohl die Migrationserfahrungen als auch die Integration von Geflüchteten und Vertriebenen an neuen Orten. Gleichzeitig werden diese Technologien oft gegen sie eingesetzt. Komplexe Prognosemodelle, Geolokalisierung auf Mobiltelefonen, die Nutzung und Verbreitung biometrischer Daten, digitale Finanzsysteme und der Einsatz von KI in der Entscheidungsfindung gehören zu den digitalen Technologien, die in dieser Ausgabe der Forced Migration Review behandelt werden. Im Vorwort thematisieren Jessica Bither und Jassin Irscheid vom Team Migration der Robert Bosch Stiftung aktuelle Entscheidungen über die digitale Architektur und deren Auswirkungen auf die Sicherheit, die Privatsphäre und die Handlungsfähigkeit von Menschen in Bewegung. Zudem werfen sie die Frage auf, ob wir dieser Verantwortung angemessen begegnen. (In englischer Sprache).

Refugees Studies Center, University of Oxford
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Cover der Studie "Am Limit?" des Mediendienst Integration
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Weiter am Limit?

2024

Die Aufnahme, Unterbringung und Integration geflüchteter Menschen in den Kommunen bleibt weiter Thema, nicht zuletzt in den diesjährigen Wahlkämpfen. Die mediale Debatte scheint sich beruhigt zu haben im Vergleich zum Herbst 2023, gleichzeitig steht das Argument überlasteter Kommunen im Zentrum jüngster Maßnahmen, die auf die Reduktion von Fluchtzuwanderung abzielen.

Der Mediendienst Integration und die Forschungsgruppe Migrationspolitik der Universität Hildesheim haben die Kommunen in Deutschland dazu befragt, wie es um die Aufnahme Geflüchteter steht. Die Befragung knüpft an die Umfrage vom Oktober 2023 an. Neueste Entwicklungen werden sichtbar, erweiterte Fragestellungen geben tiefere Einblicke in die Lage vor Ort. Eine verbesserte Datenlage aus den ostdeutschen Bundesländern erlaubt regionale Vergleiche.

Mediendienst Integration

Autor:innen

Boris Kühn und Franziska Ziegler, Migration Policy Research Group, Universität Hildesheim