Zukunftsgerecht

Programm- und Projektbroschüren

Wer sich beruflich oder ehrenamtlich in zivilgesellschaftlichen Organisationen engagiert, erhält in diesem Magazin einen Überblick über neue Ansätze der Kooperation. Das Heft regt dazu an, die Zusammenhänge zwischen sozialen und ökologischen Themen neu zu denken. Wenn unterschiedliche Verbände ihr Know-how einbringen und Konfliktthemen diskutieren, geben sie wichtige Impulse für eine tragfähige und gerechte Transformationspolitik. Sprich: für einen Wandel, der gleichsam Gerechtigkeit, Demokratie und Zukunftsfähigkeit stärkt. Politiker:innen stehen vor der Aufgabe, die „Just Transition“ erfolgreich zu gestalten. Für sie gibt das Magazin Einblicke in Aktivitäten der neuen Allianzen zwischen Gewerkschaften, Wohlfahrts-, Sozial- und Umweltverbänden. Sie arbeiten an der Schnittstelle von sozial-ökologischen Herausforderungen und können Ansätze für integrierte handlungsfeldübergreifende Zugänge aufzeigen. Das Magazin ermutigt dazu, die organisierte Zivilgesellschaft und ihre Allianzen als Gesprächspartner auf Augenhöhe einzubinden. Die Publikation ist entstanden aus dem Projekt „Die sozial-ökologische Transformation gemeinsam gerecht gestalten. Bündnisse von Sozial-, Wohlfahrts-, Umweltverbänden und Gewerkschaften“ des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)und wurde gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Autor:innen

Helen Sharp, Ulrich Petschow

Bild
Cover Vielfaltsbarometer 2025_600x800.png
PDF herunterladen

Das Vielfaltsbarometer 2025

Zentrale Publikationen
2025

Das Vielfaltsbarometer der Robert Bosch Stiftung ist eine repräsentative Befragung zu den Themen gesellschaftliche Vielfalt und Zusammenleben in Deutschland. Es liefert Daten über die Einstellungen zu den Vielfaltsdimensionen Lebensalter, Geschlecht, Behinderung, sexuelle Orientierung, soziökonomische Schwäche, ethnische Herkunft und Religion. Für das Vielfaltsbarometer 2025 wurden rund 4.800 deutschsprachige Personen im Alter ab 16 Jahren online befragt. Verglichen werden die Ergebnisse mit denen des Vielfaltsbarometers 2019. Konzeption und Auswertung der Studie erfolgte durch die Constructor University Bremen. Zu den Autor:innen gehört Dr. Ferdinand Mirbach, Senior Expert und Diversitätsbeauftragter der Robert Bosch Stiftung.

Robert Bosch Stiftung

Autor:innen

Regina Arant, Georgi Dragolov, Klaus Boehnke, Ferdinand Mirbach

Bild
Cover MDI Expertise Migration und ihr Beitrag zum Staatshaushalt-600x800.png
PDF herunterladen

Migration und ihr Beitrag zum Staatshaushalt

2025

In den letzten Jahren wurde viel darüber debattiert, welche Ausgaben und welche Einnahmen durch Migration im Staatshaushalt entstehen. Häufig lag der Fokus dabei auf den Kosten für Geflüchtete. Doch das Migrationsgeschehen nach Deutschland ist vielfältig. So kommen etwa zwei Drittel der ausländischen Bevölkerung aus dem europäischen Ausland. Gleichzeitig werden die Folgen des demografischen Wandels (Überalterung) und des damit verbundenen Fachkräftemangels immer deutlicher spürbar. Eine jährliche Nettozuwanderung von 300.000 bis 350.000 Personen sei „sinnvoll“, um den zu erwartenden Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zu decken, so eine Schätzung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. 

Angesichts dieser Situation verwundert es, dass Zuwanderung häufig als „Verlustgeschäft“ für den deutschen Staatshaushalt beschrieben wird. In dieser Expertise, die von der Robert Bosch Stiftung gefördert wurde, werden zuerst bisherige Berechnungen zusammengefasst. Im Anschluss daran wird eine neue Berechnung präsentiert, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Effekte von Zuwanderung für den Staatshaushalt insgesamt positiv sind. 

Mediendienst Integration

Autor:innen

Prof. Martin Werding