Schüler:innen sind heute durch Pandemie, Klimawandel und den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine enorm belastet. Die Kinder und Jugendlichen bringen ihre Ängste und Sorgen mit in die Schule und stellen Lehrkräfte vor Herausforderungen. Friedenspädagogik kann dabei helfen zu verstehen, warum es Gewalt und Kriege gibt und welche gewaltfreien Alternativen und Ansätze ziviler Konfliktbearbeitung möglich sind. Sie kann darüber hinaus einen Beitrag dazu leisten, dass Schüler:innen lernen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen und ein friedliches Miteinander zu finden.
Wie kann Friedenspädagogik nachhaltig Raum an unseren Schulen finden kann? Welche Schulkultur brauchen wir, um gut mit Krisen umgehen zu können und wie bauen wir sie auf? Diese Themen diskutierten Expert:innen in der Online-Veranstaltung „Fragen zu Krieg und Frieden“ des Deutschen Schulportals der Robert Bosch Stiftung.
Antworten gaben die deutsch-ukrainische Psychologin und Publizistin Marina Weisband, Prof. Dr. Uli Jäger und Dr. Nicole Rieber von der Berghof Foundation aus dem Bereich „Global Learning for Conflict Transformation“, die Schulleiterin der Erich-Kästner-Schule Hamburg, Maike Drewes und die medienpädagogische Beraterin Dr. Julia Schmengler. Die Moderation hatte Armin Himmelrath, Ressortleiter Bildung beim „Spiegel“. Sehen Sie unten die Aufzeichnung der Veranstaltung vom 30. März 2022.
Mit diesem Angebot unterstützt die Robert Bosch Stiftung Lehrkräfte dabei, Kinder und Jugendliche in Krisenzeiten zu begleiten und sich des Themas „Krieg“ im Unterricht anzunehmen.