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Lokale Friedensförderung unter Druck

Bücher und Studien
2026

Diese Studie befasst sich mit der Lokalisierung von Friedensinitiativen angesichts des Rückzugs westlicher Geber und der damit verbundenen Finanzierungslücken. Es wird untersucht, ob Geber ihre Versprechen zur Stärkung lokaler Akteure einhalten, oder ob Lokalisierung primär als Kostensparinstrument genutzt wird, was lokale Partner überfordern könnte. Die Analyse beleuchtet, wie trotz dieser Herausforderungen lokale Friedensorganisationen agieren und gestärkt werden kann. Die Publikation wurde durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.

Die hier präsentierten Ergebnisse bauen auf der Studie ​Peace & Security Aid in Crisis: Rethinking Civilian Investment and Local Leadership“ (2025) auf, die die Finanzierungsmuster der größten Geber für Frieden und Sicherheit analysiert und die Finanzflüsse und Machtdynamiken in der lokalen Friedensförderung untersucht.

GPPi

Autor:innen

Melissa Li, Philipp Rotmann

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Peace & Security Aid in Crisis

2025

Während sich die weltweite politische Gewalt seit 2020 fast verdoppelt hat, verschärft die Zerschlagung von USAID durch Präsident Trump den bereits bestehenden Abwärtstrend bei der nicht-militärischen Friedens- und Sicherheitshilfe vieler Geber. Wie diese Studie zeigt, könnten die weltweiten Investitionen in Frieden und Sicherheit im Jahr 2025 um 34 Prozent geringer ausfallen als im Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2023.
Diese Analyse zeigt, wie die Geber Geld und Macht verteilen, und macht deutlich, dass nicht nur die Investitionen in Frieden und Sicherheit im Allgemeinen, sondern auch das Engagement für die Friedenskonsolidierung auf lokaler Ebene im Besonderen in einer tiefen Krise stecken. Sie zeigt jedoch auch einen Ausweg auf.
Die Studie wurde von Melissa Li, Maximilian Biller und Philipp Rotmann vom Global Public Policy Institute (GPPi) mit finanzieller Unterstützung der Robert Bosch Stiftung durchgeführt.

GPPi

Autor:innen

Melissa Li, Maximilian Biller, Philipp Rotmann

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Participatory Approaches to Conflict, Climate Change and Environment

Bücher und Studien
2025

Der Nahe und Mittlere Osten und Nordafrika sind eine der von Konflikten am meisten betroffenen Regionen weltweit. Diese Konflikte haben massive Umweltschäden zur Folge, gleichzeitig entstehen durch den Klimawandel und Umweltveränderungen auch neue Ungerechtigkeiten und Konflikte auf lokaler Ebene. Trotzdem werden die davon betroffenen Bevölkerungsgruppen und Akteure oft nicht in Entscheidungsprozesse eingebunden. In der vorliegenden Publikation wird die Umsetzung von partizipativen Ansätzen in sieben Ländern der Region beleuchtet und analysiert, insbesondere mit Blick auf das Potenzial für ein besseres Verständnis ihrer Auswirkungen auf die menschliche Sicherheit.
Die Publikation ist entstanden in enger Zusammenarbeit mit der Arab Reform Initiative.
 

Arab Reform Initiative & Robert Bosch Stiftung GmbH

Autor:innen

Abdalftah Hamed Ali, Abeer Butmeh, Ahmed Alwadei, Asma Khalifa, Hussam Hussein, Sammy Kayed, Sarine Karajerjian, Shivan Fazil, Tobias Zumbraegel