Austauschforum Schulentwicklung – Beraterinnen und Berater im Dialog
Über das Projekt
Schulentwicklungsberaterinnen und -berater (SEB) arbeiten deutschlandweit unter verschiedenen Rahmenbedingungen und mit unterschiedlichen Zuständigkeiten. Trotzdem ähneln sich ihre Aufgaben und die schulischen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert werden – besonders im Rahmen des Startchancen-Programms. Bislang fehlt jedoch eine Möglichkeit zum bundesweiten Austausch und gegenseitigen Lernen. Das Austauschforum soll eine Plattform für professionellen Austausch und kollegiale Vernetzung bieten. Den Beratenden wird Raum zur Reflexion ihrer Arbeit gegeben, insbesondere bezüglich ihrer anspruchsvollen Rolle an der Schnittstelle verschiedener Unterstützungssysteme. Je nach Bedarf können die Teilnehmenden zudem ihr Fachwissen festigen und ihr Methodenrepertoire erweitern. Durch das Projekt werden außerdem das berufliche Selbstverständnis der Schulentwicklungsberaterinnen und -berater gestärkt sowie der Aufbau einer professionellen Gemeinschaft gefördert.
Das „Austauschforum Schulentwicklung – Beraterinnen und Berater im Dialog" ist ein Pilotprojekt der Robert Bosch Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).
Warum machen wir das Projekt?
Schulentwicklungsberater:innen arbeiten bundesweit unter verschiedensten Bedingungen und Strukturen, obwohl sie oft ähnlichen Herausforderungen begegnen. Gerade die Umsetzung des Startchancen-Programms erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit neuen Aufgaben und schulischen Ausgangslagen. Daher schaffen wir mit diesem Projekt eine Plattform für den länderübergreifenden Austausch und das gemeinsame Lernen, um die Schulentwicklung an benachteiligten Standorten effektiv zu unterstützen.
Was ist das Ziel?
In den Foren vertiefen die teilnehmenden Schulentwicklungsberater:innen ihr Fachwissen und erweitern ihre Beratungskompetenzen durch den Austausch von Sichtweisen und Erfahrungen mit anderen Expert:innen. Das Projekt zielt darauf ab, mehr Handlungssicherheit im Umgang mit den besonderen Herausforderungen an Schulen in benachteiligten Standorten zu schaffen und ein gemeinsames berufliches Selbstverständnis zu entwickeln. Die entstehende Vernetzung fördert zudem die Bildung einer lernenden Gemeinschaft, in der Wissen und bewährte Praktiken kontinuierlich geteilt werden können.
Wie läuft das Projekt ab?
Das Projekt umfasst drei digitale Austauschforen von jeweils 2,5 Stunden Dauer, die zwischen Juni 2025 und Februar 2026 stattfinden. Jedes Forum behandelt einen thematischen Schwerpunkt mit externem Input, Reflexionseinheiten und der Möglichkeit zum kollegialen Austausch. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden Begleitmaterialien und werden von einer Fokusgruppe begleitet, die das Projekt evaluiert und weiterentwickelt.
Ihre Ansprechpartner:innen
Christian Hausner
Senior Projektmanager
Valeska Pannier
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)