Werkstatt „Von Daten zu Taten“

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Über das Projekt

Intern und extern erhobene Daten spielen eine wichtige Rolle, um Schul- und Unterrichtsentwicklung zielgerichtet, systematisch und professionell zu gestalten und zu steuern. Ziel der Werkstatt „Von Daten zu Taten - Datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung“ ist es, einen Prozess der systematischen datenbasierten Schul- und Unterrichtsentwicklung anzustoßen, den die Teilnehmer:innen an ihren Schulen implementieren. Dabei werden auch transparente Kommunikations- und Entscheidungsabläufe und klare Verantwortlichkeiten festgelegt. Die teilnehmenden Schulteams erwerben die erforderlichen Kompetenzen und erproben Strategien, um Daten aus unterschiedlichen Quellen sachgerecht in Hinblick auf eigene Fragestellungen zu interpretieren. Sie leiten daraus Schlussfolgerungen und Entwicklungsvorhaben für Schul- und Unterrichtsentwicklung ab und setzen diese um. Mithilfe von Daten wird ihre Wirksamkeit überprüft. 

Warum haben wir das Projekt gemacht?

Daten, beispielsweise aus Lernstandserhebungen, spielen bei der Entwicklung von Schule und Unterricht eine wichtige Rolle. Studien aus der internationalen Forschung zeigen jedoch, wie voraussetzungsreich die Nutzung von Daten für die Schul- und Unterrichtsentwicklung ist. Weitere Forschungsergebnisse belegen, dass die professionelle Nutzung von statistischen Daten und Ergebnissen empirischer Testverfahren in Deutschland an vielen Schulen noch eher gering ausgeprägt ist. 

Was wollten wir erreichen?

Die teilnehmenden Schulen sollten befähigt werden, vorhandene Daten aus unterschiedlichen Quellen professionell und systematisch zu interpretieren. Außerdem haben sie gelernt, zusätzliche Datenbedarfe zu identifizieren, kontinuierlich Daten aus internen Evaluationen zu sammeln und die Ergebnisse systematisch zu nutzen. So wurde eine Verbesserung der Lehr-Lernprozesse, eine Steigerung der Unterrichtswirksamkeit und eine Professionalisierung des pädagogischen Handelns erreicht.

Bisherige Durchführungen

Schleswig-Holstein: April 2022 bis Oktober 2023; Kooperationspartner: Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)

Baden-Württemberg: Oktober 2022 bis Juni 2024; Kooperationspartner: Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW), Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg (ZSL), Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung Hamburg (IfBQ)

Sie wollen mehr erfahren?

  • Mit Hilfe von Lernstandserhebungen überprüft die Freie und Hansestadt Hamburg regelmäßig die Leistungen aller Schüler:innen. Im Video zeigt die Max Brauer Schule in Hamburg, wie sich Daten aus zentralen Lernstandserhebungen für die eigene Schulentwicklung nutzen lassen.
  • Interview mit Dr. Martina Diedrich (IfBQ) und Dr. Günter Klein (IBBW) zur datengestützten Schulentwicklung: „Wie Schulen lösungsorientiert mit Daten umgehen können“ (Deutsches Schulportal, 31.10.2022)

Ihre Ansprechpartner:innen

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Profilbild Johannes Schubert

Johannes Schubert

Senior Projektmanager

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Dr. Stefan Hahn

Dr. Stefan Hahn

Wissenschaftlicher Referent für schulinterne Evaluation

Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ), Hamburg

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Dr. Merle Steinwascher

Stv. Leitung Referat Datenanalyse

Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg

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Dr. Rüdiger Arnscheid

Leiter des Referats 54

Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg

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Julia Nitsche

Projektmanagerin

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Dr. Ulrike Rangel

Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg

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